Welche Farbe hat deine Motivation?

Ist unsere Motivation stark und heilsam, können wir alles vollbringen. (Dalai Lama)

Motivation was ist das?

Interessiert es dich zur Zeit, wie du mehr Motivation bekommen kannst, um deine Ziele zur erreichen? Möchtest du gerne mehr über die verschiedenen Wege der Motivation erfahren. Leidest du vielleicht öfter unter Stress und Belastungen, weil du dich zu stark an Erwartungen deines Umfeldes orientieren musst.

Dann bist du hier richtig und mein Blogbeitrag kann dir dabei helfen, deine Motive besser zu verstehen und ihre Ursachen und Auslöser näher zu beleuchten. Was bedeute nun „Motivation“? Der Begriff „Motivation“ lässt sich von dem lateinischen Verb „movere“, was „bewegen“ oder „antreiben“ bedeutet, herleiten.

Grundsätzlich haben deine verschiedenen Bedürfnisse einen, mehr oder weniger intensiven, Einfluss auf die Motive, aus denen heraus du handlungsbereit und aktiv wirst. Dabei gibt es einen bestimmten Moment, ab dem du mit deiner Motivation sozusagen über den Rubikon bist und ins Handeln kommst, ohne noch einmal einen Schritt zurückgehen zu können.

Deine Motive lösen in dir den Impuls aus, sie zu befreidigen.
Deine verschiedenen Bedürfnisse geben dir einen Anreiz zu ihrer erfolgreichen Erfüllung. Bild von Shad0wfall auf Pixabay

Welche Formen der Motivation gibt es?

Maslow hat mit seiner bekannten Bedürfnispyramide sehr gut deine unterschiedlichen, aufeinander aufbauenden, psychologischen Bedürfnisse dargestellt. Sie gliedern sich, übergreifend gesehen, in körperlich – energetische Motivationsaspekte und mentale Facetten. Nähere Information findest du in meinem Blogartikel Wie gut passt du auf dich auf?

Es gibt in der Motivationspsychologie noch zwei weitere Beschreibungen von Motivationsquellen.  Die Intrinsische Motivation oder auch der Flow beschreibt alle, aus deinem Inneren kommenden, Motivationsimpulse. Sie entstehen unabhängig von äußeren Anreizen, die für deine intrinsische Energie sogar sehr kontraproduktiv sein können.

Der intrinsischen Motivation steht die extrinsische Motivation, die dich von außen zu bestimmten Wahrnehmungen und Handlungen veranlassen will, gegenüber. Das kann zum Beispiel ein Lob für dein intrinsisch entstandenes Kunstwerk sein. Der Einfluss deines Gehalts oder Belohnungen wie z.B. ein Firmenwagen, etc. stellen ebenfalls extrinsische Motivationsstrukturen dar.

Wo entsteht meine Motivation im Gehirn?

Deine Motivation zur Ernährung und Fürsorge für dich und deine Lieben bietet einen lebenswichtigen Anreiz. Wenn dir die Lust und der Antrieb fehlen, um für dich und dein Umfeld gut zu sorgen, wird  dein Leben immer mehr Defizite und schließlich auch lebensbedrohende Aspekte aufweisen. Extrinsische Motivationsstrukturen können dir in deiner Krise ein Gerüst von außen geben.

Die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin reguliert in deinem Gehirn eine Art Belohnungssystem. Darüber empfindest du bestimmte Motive, wie zum Beispiel Geld, Erfolg oder Schönheit, als begehrenswert und anziehend. Sie können dein Leistungsmotiv werden. Diese Motive lösen in dir jedoch möglicherweise auch Ablehnung und wenig Attraktivität  aus.

Meistens sorgt dein mesolimbisches System über die Ausschüttung von Dopamin in deinem Gehirn dafür, dass du Erfolg als einen starken Motivator erlebst. Diese Reaktion empfindest du als angenehme Belohnung und so verstärkt sie dein Verhalten positiv, wieder neue Erfolgserlebnisse anzustreben und deine Aufgaben zu meistern.

Motivation was bedeutet das für mich?

Deine Motivation ist also die treibende Kraft, um dich zu einem zielorientierten Handeln anzuregen.  Dabei geht es häufig, gemäß der maslowschen Bedürfnispyramide, um die Befriedigung deiner Grundbedürfnisse auf verschiedenen Ebenen. Auch Impulsentscheidungen zwischen fight or flight (Kampf oder Flucht) bei drohender Gefahr, gehören dazu.

Lebenswichtig notwendige  Entscheidungen, wie zum Beispiel in einer Gefahrensituation, lösen in deinem Körper impulshaft das Signal „Kampf oder Flucht“ aus. Evolutionsorientierte Reaktionen für dein ursprünglich nacktes Überleben sind heutzutage allerdings nicht mehr primär erforderlich. Daher zeigt sich dieser Kampf – oder Flucht – Modus heute in anderen Facetten.

Wie sieht deine erste Reaktion in einer Stresssituation, vor einem wichtigen Mitarbeitergespräch mit deinem Chef oder wenn sich dein Kind schlimm verletzt hat, aus? Wie fühlst du dich dabei? Kannst du in jedem Fall authentisch und spontan lösungsorientiert handeln und deinen fight – or flight – Instinkt ausagieren?

 Farben haben einen Einfluss auf deine Seele.
Durch Einsatz von Farben kannst du deine inneres Motivationspotential positiv anregen. Bild von Doreen Sawitza auf Pixabay

Welche Farbe hat meine Motivation?

Der Einsatz von verschiedenen Farben kann dich motivieren, deine Ziele und Wünsche leichter zu erreichen. Die Farben Gelb, Orange und Rot können auf dich belebend, stimmungsaufhellend, inspirierend und anregend wirken. Blau – und Violetttöne lösen eher geistige und kreative Prozesse aus. Sie motivieren dich zu entspannen und deine spirituelle Wahrnehmung  zu erweitern.

Grüntöne als häufigste Naturfarbe, Cyan und Aquamarin schenken dir Klarheit, Sicherheit und inneren Frieden. Meditations – und Achtsamkeitsübungen in der Natur oder auch in grünbetonten Räumen unterstützen dich, deine inneren Ressourcen zu balancieren und aufzufüllen. Deine intrinsischen Motivation erhält so eine sanften, erfrischenden Kick.

Ausgleichend dazu erdet und stabilisiert dich die Farbe Braun. Weiß aktiviert  deine Empfindung für Klarheit, Reinheit und kann deine Emotionen basieren. Schwarz ist wie Weiß und Grau ja eigentlich keine Farbe und bietet dir in deinem Motivationsprozess Kraft, Sicherheit und emotionale Tiefe. Dagegen unterstreicht Grau deine Motivationsfarben aus dem Farbspektrum.

Wie kann ich meine Motivation steigern?

Um deine Motivation zu steigern, solltest du dir zuerst einmal deine grundlegenden Bedürfnisse und deine, daraus folgenden, Ziele bewusst machen.  Vielleicht schreibst du sie auf oder gestaltest eine tolle Collage. die du dir an einem gut sichtbaren Platz aufhängen kannst.  Besonders dein Wunsch nach Erfüllung deiner Grundbedürfnisse gibt dir den richtigen Drive.

Dein grundlegendes Bedürfnis nach einer Wohnung, nach Geld für deine Ernährung und Kleidung, oder nach Partnerschaft, Liebe und Anerkennung lässt die Motivation entstehen,  dein physiologisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn du zum Beispiel Hunger hast, dann bist du vielleicht  besonders motiviert, genug Geld für deine gesunde Ernährung zu verdienen.

Dabei wird die stärkste, nachhaltigste Motivation zur Homöostase aus deiner eigenen, inneren Überzeugung geboren. Diese Form der Selbstmotivation macht dich unabhängig von behindernden Einflüssen von Außen oder dem Korrumpierungseffekt.  Damit eröffnest du dir erfolgreich einen starken Motivationsweg, um im Flow deine Wünsche und Ziele zu erreichen.

Glaube an deinen Erfolg.
Nutze deine Macht der erfolgreichen Selbstmotivation. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie funktioniert meine Motivation auch ohne Wettbewerb?

Warst du schon einmal völlig begeistert von einer Sache und total motiviert dich für ihre Verwirklichung einzusetzen? Jedoch begann dein Umfeld dich plötzlich auszubremsen und in Konkurrenz mit dir zu gehen? Wie hast du dich dabei gefühlt? Konntest du dem Bedürfnis deiner intrinsischen Motivation weiterhin folgen oder fühltest du dich eher extrinsisch behindert?

Hier liegt die Lösung deines Problems, auch ohne Wettbewerb und äußere Anreize motiviert zu sein, deine Ziele zu erreichen.  Dabei kommt es auf einen Perspektivenwechsel an. Gerade im Hinblick auf deine Prägung durch die Leistungsgesellschaft, fällt es dir vielleicht nicht leicht auf Feedback und Kontrolle von außen zu verzichten und dich unabhängig davon zu motivieren.

Sicher kannst du nicht immer den gesellschaftlichen Leistungsanforderungen entfliehen. Wie wäre es, wenn du sie einfach umarmst und positiv annimmst? Damit hast du die Möglichkeit, ihre Power zu nutzen und verlierst keine Kraft mehr in der Reibung mit ihr. Lass dich dabei nicht von äußeren Belohnungen beeinflussen. Vertraue deinem Flowfeeling in völliger Eigenverantwortung.

Wie finde ich Motivation zum Lernen?

Wie du Motivation zum Lernen finden kannst:

  • Lege deine Lernziele fest
  • Unterteile deine Lernziele in Zwischenschritte oder Unterziele
  • Suche dir eine Lerngemeinschaft und lerne im Team
  • Mache deinen Schreibtisch frei für deine Lernunterlagen
  • Finde deine Motivationsschlüssel heraus
  • Visualisieren positiv deine Lernerfolge
  • Starte sofort und schiebe deine Lerneinheiten nicht auf (keine Prokrastination)
  • Finde Sicherheit und Orientierung in täglichen, festen Lernritualen
  • Mache regelmäßig kleine Lernpausen
  • Belohne dich selbst für deine Lernerfolge

Eine sehr erfolgreiche Methode zur Erhöhung deiner Lernerfolge stellt die Autorin Gabriele Oettingen in ihrem Buch Die Psychologie des Gelingens vor. Hier veröffentlicht  Gabriele Oettingen die Ergebnisse ihrer Forschungen auf dem Gebiet der Motivation.  Darauf aufbauend entwickelte sie ihre WOOP – Methode (Wish, Outcome, Obstacle, Plan) mit erstaunlichen Ergebnissen.

Die WOOP – Methode funktioniert bestens, wenn du sie mit deinen eigenen Wünschen anwendest. Wenn du möchtest, dann kannst du die WOOP – Methode auch zwischendurch über die WOOP -App, von deinem Handy aus, einsetzten.  Die WOOP – Methode baut das Element „Hindernis“ mit ein und entwickelt, für seinen Umgang damit, einen Wenn-Dann-Plan.

Deine intrinsische Motivation setzt auch eine gute Planung vorraus.
Dein Flowfeeling kommt von innen und gelingt mit der richtigen Planung. Bild von Mari Ana auf Pixabay

Wie bekommst du Motivation zum Abnehmen?

Hast du schon öfter festgestellt, dass deine Motivation erfolgreich abzunehmen, nicht ausreichte. Doch wie findest du die richtigen Motivation, um erfolgreich dein Zielgewicht zu erreichen? Wichtig ist hierbei, deine wirklichen Gründe für deinen Wunsch abzunehmen herauszufiltern und am besten aufzuschreiben. Es geht also um dein „Warum abnehmen?“.

Hier findest du 10 Motive, um erfolgreich abzunehmen:

  • Verbesserung deiner Gesundheit
  • Bewusste, gesunde Ernährung
  • Wohlbefinden für dich und deine Familie
  • Erfolgreiche Erreichung deiner Wünsche und Lebensziele
  • Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gewinnen
  • Wohler fühlen in deiner Beziehung
  • Du selbst sein wollen
  • Freude an der Bewegung
  • Drive kleinere oder größere Dinge in deinem Leben zu verändern
  • Verbesserung deiner Lebensqualität

Vielleicht hat dich diese Liste inspiriert, selbst weitere, persönliche Gründe zu finden, warum du gerne abnehmen möchtest. Schreibe sie am besten auf ein großes Blatt Papier, male sie, gestalte eine tolle Collage und hänge dir deine Gründe gut sichtbar auf. Achte darauf, dass deine Motivation hauptsächlich intrinsisch basiert ist und nichts kann dich dabei aufhalten abzunehmen.

Wie erhältst du Motivation für den Sport?

Gerade im Frühling fragst du dich vielleicht, was denn  der wirkungsvollste Weg ist, um im Sport so richtig durchzustarten. Im Folgenden findest du eine Reihe Motivationsimpulse, um deine guten Vorsätze, wieder mehr Sport zu machen, erfolgreich in die Tat umzusetzen. Die Motivation für mehr Sport beginnt in deinem Gehirn und über die Wahl des richtigen  Mindsets.

Abgesehen von funktionaler Kleidung und den richtigen Schuhen für deine gewählte Sportart, brauchst du ein gutes Gefühl für dich selbst und eine optimistischen Einstellung. Damit gelingt dir eher deine mentale Umpolung vom Flight – Modus auf dein Fight – Level. So gewinnst du schneller deine Motivation etwas für dich zu tun und deine Komfortzone zu verlassen.

Hier sind 15 Motivationsfaktoren für mehr Motivation bei deinen sportlichen Aktivitäten:

  • Definiere deine sportlichen Ziele nach der SMART – Formel (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert)
  • Nutze eine gute Sport – App als begleitenden Motivator
  • Höre beim Sport motivierende Musik
  • Bevorzuge deine intrinsische Motivation
  • Löse dich von guten Ratschlägen und Belohnungen von Außen
  • Finde heraus, welche Sportart dir wirklich Spaß macht
  • Visualisiere deine sportlichen Ziele
  • Mache feste Trainingspläne und verbindliche Trainingstermine
  • Spreche in deiner Familien, deinen Freunden und Kollegen über deine sportlichen Erfolgserlebnisse
  • Entspanne dich mit Meditationstechniken (Zen – Meditation, MBSR  etc.) oder Entspannungsmethoden (Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, etc.)
  • Fotografieren dich selbst bei Trainingsbeginn und erneut bei Trainingserfolg
  • Benutze eine gute Sportausrüstung
  • Wende motivierende Affirmationen an
  • Finde nette Trainingspartner
  • Starten durch und bleiben dran 🙂
Motivationstraining macht dich zum Gewinner.
Mit den richtigen Motivationsfaktoren kannst du erfolgreich deine sportlichen Ziele erreichen. Bild von Free-Photos auf Pixabay

Warum motiviert Musik dich?

Was löst Musik in dir aus? Welche Emotionen weckt sie in dir? Bestimmt hast du schon oft bemerkt, wie schnell dich der richtige Sound oder eine inspirierender Text motivieren und emotional bewegen kann. Die richtige Musik kann dir an Tagen, an denen alles schiefläuft oder du keine richtige Lust hast, schnell helfen wieder konzentrierter und produktiver zu sein.

Bestimmte Songs habe sich bereits als die besten Motivationslieder durchgesetzt. Sie schenken dir ganz besonders gute Laune und lösen ein optimistisches Feeling beim Sport aus. Du kannst sie je nach Sportart über Kopfhörer hören und dich durch ihren Beat motivieren lassen in einen powervollen Flow zu kommen.

Gute Zusammenstellungen von motivierenden Songs findest du auf iTunes oder Spotify. Du kannst dir auch selbst deine eigene Playlist mit deinen Lieblingsliedern für dein Motivationstraining zusammenstellen und beim Sport über Kopfhörer genießen. Hier findest du 10 der beliebtesten Workout – Songs für deine Bestleistung:

    • Shine on – R.I.O.
    • Right On! – Silicone Soul
    • Over My Head – The Fray
    • Boulevard of Broken Dreams – Green Day
    • Change of Heart – Perro del Mar
    • Flo Rida – Good Feeling
    • High Speed – Coldplay
    • Heavy Cross – Gossip
    • The Snow – Lenka
    • Lift Me Up – Moby

Weshalb ist Motivation wichtig für deine Arbeit?

Schon vor Beginn deines Arbeitsverhältnisses im Bewerbungsprozess erwartet dein möglicher neuer Arbeitgeber ein Motivationsschreiben von dir. Im Bewerbungsgespräch fragt er dich sicher, was dich denn zu deiner Bewerbung für diese Stelle motiviert hat. Dem Motivationsfaktor wird im Job  immer mehr Bedeutung zugemessen.

Nach einer Beschreibung der Wirtschaftspsychologischen Gesellschaft, bedeutet Motivation eine innere Energiequelle, die zu Verhaltensweisen anregt. Motivation symbolisiert damit dein Streben nach Zielen.  Unterschiedliche Motive, wie zum Beispiel Macht, Selbstverwirklichung oder Sozialkontakt können dein inneres Streben auslösen.

Was hat deine Arbeitsmotivation nun damit zu tun?  Es ist den Personalern wichtig den richtigen, motivierten Mitarbeiter für die angebotene Arbeitsstelle auszuwählen. Sie möchten herauszufinden, wie gut du dich mit der neuen Arbeitsstelle identifizieren kannst und möchtest. Damit erhöhen sich deine Wertschöpfung, deine Einsatzbereitschaft und dein Wohlbefinden.

Do what you love.
Ganz besonders im Flow bist du, wenn du das tust, was du wirklich liebst. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Motivationsloch, was kannst du tun?

Fühlst du dich manchmal doch erschöpft, möchtest dir einfach nur deine Decke über den Kopf ziehen und hast keine richtige Lust in den Tag zu starten? Vielleicht brauchst du bei einem kurzen Motivationstief wirklich einfach mal eine kleine Auszeit. Möglicherweise hast du gerade Streit mit deinem Partner oder Stress im Job. Das lässt deine Stimmung sinken.

Falls es sich um eine vorübergehende Phase handelt, dann findest du normalerweise schnell wieder aus deiner Demotivation heraus.  Wenn du jedoch bemerkst, dass dein Tief länger dauert und sich dauerhaft Lustlosigkeit, Müdigkeit oder Prokrastination einstellt, dann solltest du dich einem guten Freund anvertrauen oder einen Termin beim Hausarzt machen.

Hier findest du 10 Tipps für deinen erfolgreichen Ausstieg aus dem Motivationsloch:

  • Komm ins Handeln und durchbreche dein Gedankenkarussell
  • Ermutige dich selbst und gebe dir keine Schuld an der Situation
  • Richte deinen Blick auf deine Erfolge und Fähigkeiten
  • Unternehme etwas Schönes und triff dich mit deinen Freunden
  • Richte deinen Focus auf Aufgaben, die dir Spaß machen
  • Unterteile große Projekte in mehrere, kleinere Etappen
  • Probiere einfach mal etwas Neues aus
  • Belohne dich, wenn du dein Etappenziel erreicht hast
  • Finde deinen Tagesrhythmus heraus und stelle dich darauf ein
  • Schaue nicht nach rechts und links, denn es kommt nur auf dich selbst an

Welche Wirkung haben Motivationssprüche auf dich?

Gute Motivationssprüche helfen dir, aus ewigem Planen ins Handeln im Hier und Jetzt zu kommen. Wenn bei dir die Luft raus ist, schenken sie dir wieder  frischem Wind und bewegen dich zur Erfüllung deiner Bedürfnisse. Sie stärken deinen intrinsischen Motivationsfaktor und machen dich unabhängiger von äußeren Einflüssen und Belohnungen.

Motivationssprüche können Zitate von bekannten Persönlichkeiten sein, die dich ansprechen. Auch positive Affirmationen, die zu deinem Motiv passen, sind häufig ganz besonders wirkungsvoll, um dich aus deinem Tief herauszuholen. Die Auswahl  motivierender Worte, nach deinen Bedürfnissen, kann dich zur Selbsterkenntnis und Reflexion anregen.

Hier findest du eine Liste von 15 wirkungsvollen Motivationssprüchen:

  • Du kannst die Wellen nicht stoppen. Aber du kannst lernen, auf ihnen zu surfen. (Jon Kabat Zinn)
  • Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zu dem Problem.
  • Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
    (Mahatma Gandhi)
  • Wenn alles gegen dich zu laufen scheint, erinnere dich daran, dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.
    (Henry Ford)
  • Du bist nicht das Opfer der Welt, die du siehst. (Ein Kurs in Wundern)
  • Je schwieriger ein Sieg, desto größer die Freude am Gewinnen.
    (Pelé)
  • Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.
  • Die wahre Kunst: Erwarte nichts und schätze alles.
  • Mein Ziel ist es glücklich zu sein – nicht perfekt.
  • Tu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist. (Theodore Roosevelt)
  • Entweder wir finden einen Weg oder wir machen einen. (Hannibal)
  • Ein Schiff ist sicherer, wenn es im Hafen liegt. Doch dafür werden Schiffe nicht gebaut. (Paulo Coelho)
  • Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar. (Astrid Lindgren)
  • Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit. Das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut. (Thukydides)
  • Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste. (Aristoteles)
Im Flow gelingt dir alles mit Leichtigkeit.
Intrinsisch motiviert kommst du in den Flow und es gelingt dir leichter deine Ziele zu verwirklichen. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Fazit

Die innere Motivation lässt in dir Power für dein zielgerichtetes Verhalten entstehen. Die daraus sprudelnde Energiequelle äußert sich in deiner Handlungsbereitschaft. Sobald sie ausgelöst wurde, vereint sie sich mit deinem Durchhaltevermögen und deiner Willenskraft. Deine Motivationsquellen können intrinsisch oder extrinsisch begründet sein.

Wenn du deine Handlungsmotivation überwiegend durch Anreize von Außen, wie Belohnung oder Ratschläge, steuern lässt, wird dein inneres Engagement gelähmt. Dein Gefühl, dich selbstbestimmt wahrzunehmen, wird dabei ausgehebelt. Dabei wird deine Begeisterung an deiner Tätigkeit (Flow) außer Kraft gesetzt werden (Korrumpierungs- oder Overjustification-Effekt).

Du kannst deine Motivation in allen Bereichen deinem Lebens steigern, wenn du dir deiner Gründe und Ziele für dein Grundbedürfnis oder Motiv bewusst bist. Besonders deine sportliche Leistungsmotivation  gelingt dir mit Erfolg  über ein passendes Motivationstraining und die richtige mentale Einstellung. So bist du insgesamt selbstbewusster, erfolgreicher und fühlst dich wohler.

Weiterführende Medien