Wieviel Empathie habe ich?

Empathie bedeutet einfühlendes Verständnis.

„Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist“  (Indianisches Sprichwort)

Empathie was ist das?

Wie ist das mit deiner Empathie? Fragst du dich, ob dein Partner zu wenig Empathie hat, weil du meinst, dass er dich nicht richtig versteht? Beschäftigt dich die schwierige Situation deines Kindes in Kita oder Schule. Hast du das Gefühl, es wird nicht so richtig wahr genommen und erhält oft nicht, was es wirklich für seine emotionale Entwicklung braucht?

Wenn dir jemand sagt, du bist empathisch, dann spricht er damit deine Fähigkeit an, dich in andere Menschen mit ihren Einstellungen, Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen einfühlen zu können. Diese Bedeutung leitet sich von dem griechischen Wort empatheia ab. Übersetzt heißt das „Einfühlung“. Damit wird dein einfühlendes Verständnis umschreiben.

Empathie schenkt Beziehungen in Balance.
Deine Empathie zu deinem Partner vertieft und harmonisiert eure Beziehung. Durch empathische Empfindungen fühlt ihr euch gemeinsam wohler. https://pixabay.com/de/users/pixel2013-2364555pixel2013

Wo entsteht meine Empathie?

Wenn du angelächelt wirst, lächelst du dann fast automatisch zurück? Was empfindest du dabei? Spürst du die Freundlichkeit des anderen? Oder…wenn dein Kind beim Roller fahren hinfällt und sich am Knie verletzt, zuckst du dabei auch zusammen und fühlst die Energie des Schmerzes? Die Intensität deines Empfinden von Mitgefühl bringt dich in eine stärkere Beziehung zum anderen.

Empathie lässt sich also als deine eigene, beobachtende Reaktion, auf den Ausdruck von Emotionen des anderen Menschen, beschreiben. Dabei starten bestimmte Prozesse in deinem Gehirn. Nach Erkenntnissen des Hirnforschers Christian Keysers wird deine Fähigkeit Mitgefühl zu äußern im motorischen Cortex deines Gehirns ausgelöst.

Hier befinden sich deine Spiegelneuronen. Sie geben dir die Chance, andere Menschen ganz spontan und intuitiv zu verstehen. Das heißt also, unmittelbar, ohne dass du besonders nachzudenken brauchst, kannst du dich über deine Spiegelneuronen in den Anderen hineinfühlen und seine emotionalen Zustände und Gedanken verstehen.

Wie kann ich meine Empathie zeigen?

Deine Fähigkeit dich in andere hinein zu versetzen wird von Psychologen auch als Handeln aus Sympathie bezeichnet. Damit ist  spontan geäußerte Zuneigung gemeint. Von dem lateinischen Wort sympathia und aus altgriechischen Wort sympátheia, leitete sich die deutschen Begriffe Mitgefühl und mitleiden ab.

Grundsätzlich werden drei Bereiche der Empathie unterschieden:

  • Emotionale Empathie
  • Kognitive Empathie
  • Soziale Empathie

Deine Fähigkeit zur emotionalen Empathie bezieht sich mehr auf dein Vermögen das gleiche zu empfinden, wie der Mensch den du beobachtest, dir signalisiert. Deine Befähigung zur kognitiven Empathie geht darüber hinaus und beschreibt zusätzlich dein Verständnis für die Gedanken und Absichten anderer Menschen und deine Schlussfolgerungen bezogen auf ihr Verhalten.

Deine soziale Empathie erweitert deine empathischen Fähigkeiten um einen weiteren Schritt. Hierbei geht es um dein Verständnis und deine konstruktive Kommunikation, bezogen auf umfassende soziale Gesamtsituation von Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften und Werthaltungen.

Dein Kind ist mit dir schon im Mutterleib empathisch verbunden.
Deine empathische Verbindung mit deinem Kind ist etwas ganz besonderes. https://pixabay.com/de/users/StockSnap-894430/StockSnap

Wie kann ich meine Empathie zeigen?

Wenn du am anderen und seiner Welt, in der er lebt, ehrliches Interesse hast und offen auf ihn zugehst, zeigst du ihm damit, dass du ihn gut verstehen kannst und mit ihm empfindest. So fühlen sich die Menschen in deinem Umfeld von dir angenommen und gehen ebenfalls herzlicher, freundlicher und interessierter auf dich zu.

Empathie zeigt sich im Mitfühlen ohne mit zu leiden. Anteil an den Gefühlen und der Situation des anderen Menschen kannst du durch aktives Zuhören und aktives Nachfragen äußeren. Du zeigst deinem Gegenüber durch deine Gestik, Mimik und eine zugewandte Körperhaltung, dass du ihm deine ganz besondere Aufmerksamkeit schenkst und ihm verständnisvoll zuhörst.

Das richtige Maß an Empathie für dein eigenes Wohlgefühl, findest du im Vertrauen auf deine eigene Intuition und dem Wissen, deine empathischen Impulse auch mal zu hinterfragen. So gelingt dir über deine innere Verbindung zu dir selbst eine ausbalancierte Verbindung zum anderen.

Hier findest du eine Liste mit Empathie – Impulsen:

  • Vorurteilsfrei auf andere zugehen
  • Offen sein
  • Menschen und Umfeld beobachten
  • Situation des anderen beleuchten
  • Interesse zeigen
  • Zeit nehmen
  • Geduld haben
  • Empathie wachsen lassen
  • Mitgefühl zeigen
  • Verständnis ausdrücken
  • Auf Mimik, Gestik und Körpersprache achten

Warum Empathie für dich wichtig ist?

Empathie wirkt sich harmonisierend auf all deine Beziehungen aus und kann dir in deinem Job mehr Erfolg bringen. Mögliches Konfliktpotential sinkt und durch dein einfühlendes Verständnis für die augenblickliche Situation deines Partners oder die schulischen Probleme deines Kindes. Damit verbessert sich die zwischenmenschliche Atmosphäre. Konflikte lassen sich so leichter lösen.

Damit lassen sich in deiner Familie oder an deinem Arbeitsplatz bessere Kompromisse finden. Das Stresslevel in deinen Beziehungen sinkt.  Empathisches Miteinander vertieft deine Freundschaften und macht sie haltbarer. Ohne Empathie könnten deine Freundschaften gar nicht entstehen.

Sicher brauchst du selbst auch manchmal emotionale Unterstützung. Wie fühlst du dich, wenn dir jemand empathisch begegnet? Fühlst du dich erleichtert, atmest auf und kannst deine Schultern wieder lockern? Findest du mehr Nähe zu dem Menschen, der dir empathisch begegnet. Sicher suchst du im Gespräch mit ihm mehr Augenkontakt und kannst selbst wieder strahlen.

Warum ist Empathie für deine Kinder wichtig?

Die Fähigkeit zur Empathie gilt bei Wissenschaftlern immer mehr als Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben. Der Forscher Dr. Brad M. Farrant von der University of Western in Perth/Australien sagt dazu: „Die Fähigkeit, sich in andere ­hineinzuversetzen, spielt in der heutigen Gesellschaft eine Schlüsselrolle.“

Eine Grundeigenschaft zum Erlangen empathischer Fähigkeiten ist die Wahrnehmung der eigenen Gefühle. So kannst du als Mutter oder Vater deinem Kind helfen empathisch zu sein, wenn du, im Gespräch mit ihm, seine Gefühle benennst, z. B. mit Sätzen wie:“ Da kommt die Mami wieder nach hause, freust du dich?“ Oder:“ Hast du dich erschrocken,“ wenn ein lautes Auto vorbeifährt.

Für dein Kind bist du selbst das beste Vorbild zum Erlernen von Empathie. Schon im Mutterleib und während der ersten Wochen nach der Geburt entwickelt ihr beide das lebenswichtige, bindende und festigende Urvertrauen. Über eure emphatische Beziehung und durch Beobachtung deiner Empathie für andere, lernt dein Kind selbst Empathie zu entwickeln.

Kinder zeigen gerne Empathie für Menschen und Tiere.
Empathie ist für ein erfolgreiches Leben deiner Kinder besonders wichtig und fördert ihre Konfliktkompetenz. https://pixabay.com/de/users/SilkeHeisterkamp-971423/SilkeHeisterkamp

Was ist Empathie bei deinen Kindern?

Vielleicht hast du es selbst schon bei deinem Baby beobachtet. Schon sehr früh beginnt es mit zu weinen, wenn es ein anderes weinendes Baby sieht. Jedoch fand die Entwicklungspsychologin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Psychologie in Münster Silvia Wiedebusch heraus, dass es sich bei dieser Kompetenz um mehr um eine Gefühlsansteckung handelt.

Für die Entwicklung empathischer Fähigkeiten ist es für dein Kind besonders wichtig, während der Trotzphase sein Ich – Bewusstsein zu entfalten. Vorher empfand sich dein Baby eins mit dir. Doch während der Autonomiephase, so ca. mit zwei Jahren, erlebt dein Kind sich selbst als eigenständiges Wesen und kann aus seiner eigenen Perspektive auch pro-soziales Verhalten zeigen.

Über die Entdeckung seines eigenen Willens und seinem starken Bedürfnis nach Selbstbehauptung und Unabhängigkeit,ist dein Kind erst in der Lage bewusst Mitgefühl für andere Menschen und Tiere wahrzunehmen. Diesen gesunden, empathischen Entwicklungsprozess bei deinem Kind kannst du mit deinem eigenen liebevollen, einfühlenden Verständnis,  wirksam unterstützen.

Wie macht Empathie deine Kinder stark?

Empathie hilft deinem Kind besser und erfolgreicher mit möglichen Konfliktsituationen in seinem Umfeld umgehen zu können. Sie entwickeln dabei mehr Problemlösungskompetenz und Selbstvertrauen. Durch ihren besseren Kontakt zu anderen Menschen erfahren sie eine gute emotionale Entwicklung und fühlen sich in ihrem Sein stärker angenommen.

„Je besser unser Kontakt zu uns selbst ist, desto tiefer kann unser Verständnis für andere sein“, postulierte der dänische Familientherapeut Jesper Juul. Er plädiert dafür, den Kompetenzen des Kindes von Geburt an zu vertrauen. Juul sieht einen entscheidenden Einfluss für die Entwicklung der angeborenen Kompetenzen des Kindes in der Gestaltung der Elternbeziehung.

Es gibt viele Erziehungsmodelle. Jedoch gelingt deinem Kind empathisches Verhalten am besten, wenn du es intuitiv erziehst. So kannst du ganz authentisch, wertschätzend und empathisch auf die Gefühle, Bedürfnisse und Verhaltensweise deines Kindes eingehen. Dein Kind lernt ganz natürlich Empathie an deinem eigenen Vorbild und eure Beziehung vertieft sich.

Was bedeutet meine Empathie in der Pflege?

Wenn du in der Pflege oder im sozialen Bereich arbeitest, ist eine gute, empathische Beziehung zu den Menschen und ihrem Umfeld eine grundlegende Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen deiner Tätigkeit. Einfühlung kann aber auch in empathischen Stress münden und dich überfordern.

Für pflegebedürftigen oder sozial betreute Menschen ist dein Job gut getan, wenn sie sich verstanden fühlen. Empathie verbessert deine Zufriedenheit am Arbeitsplatz und steigert Heilungsprozesse bei Patienten, sowie Entwicklungsprozesse bei betreuten Kindern und Erwachsenen.

Um in helfenden Berufen nicht empathisch zu erschöpfen, kann dir die Fähigkeit zu mentalisieren helfen. Mentalisierung bedeutet, deine empathischen Beobachtungen zu reflektieren und Gefühle, Gedanken und Empfindungen aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und zu äußeren.

Was hat meine Empathie mit Moral zu tun?

Grundsätzlich setzt Empathie moralisches Handeln voraus. Sie ist also ein reines Empfinden über die Beobachtung der Gefühle des anderen. Jedoch kann dich dein einfühlendes Verständnis auch an moralische Grenzen bringen. Darum solltest du dein Mitgefühl mit deinem Verstand verbinden.

Damit dich deine spontan empfundene Empathie nicht unbewusst über moralische Grenzen zieht, hilft es dir möglicherweise, einen Blick auf die „Empathie-Altruismus-Hypothese“ des Psychologe C. Daniel Batson von der University of Kansas, zu werfen.

Batson zeigte in seinem bekannten Elaine-Experiment , dass wir für andere eher Partei ergreifen, wenn wir uns mit ihnen verbunden fühlen. Deine sofort empfundene Verbundenheit fördert deinen altruistischen Impuls, dem beobachten Menschen zu selbstlos helfen zu wollen.

Empathielosigkeit lässt tiefe, harmonische Beziehungen nicht zu.
Empathielosigkeit wirkt sich sehr belastend auf die emotionale Bindung deiner Beziehungen aus. https://pixabay.com/de/users/Takmeomeo-375120/Takmeomeo

Empathielos was heißt das für dich?

Empathielosigkeit bedeutet ein Fehlen der Empathiefähigkeit. Diese Erscheinung kannst du mit der Persönlichkeitsstörung  Narzissmus beschreiben. Diese Perspektive klingt nicht so lustig. Denn in deiner Beziehung mit dem empathielosen Menschen geht eine besonders wichtige Qualität verloren.

Deine Empathie für einen Narzissten kommt nicht so an, dass du dich unbewusst und unmittelbar mit seiner Reaktion wohl fühlst. Es kann dich schocken und belasten, wenn dein Ausdruck von einfühlendem Verständnis lieblos und respektlos abgewertet wird. Möglicherweise vermittelt dir der Narzisst auch, dass deine Wahrnehmung falsch ist und nur seine stimmt.

Sollte die Empathielosigkeit des anderen narzisstisch begründet sein, so ist die psychischen Ausdrucksform dieser Persönlichkeitsstörung extrem stabil und kann im günstigsten Fall nur therapeutisch oder mit Medikamenten verbessert werden. Versuche dann mehr loszulassen, gelassener zu werden und wieder mehr deiner Wahrnehmung zu vertrauen.

Wie entsteht Empathielosigkeit?

Im Kontakt mit einem Empathen verwirrt dich, dass er besonders gefühllos deine inneren Grenzen und deine Wahrnehmung missachtet. Sei dir bewusst, dass du nicht daran schuld bist und sein Verhalten auch nicht ändern kannst. Hole dir sofort kompetente Hilfe, wenn es dir mit seinem Verhalten schlecht geht.

Kent Kiehl, ein Neurowissenschaftler von der Universität in New Mexico, begründet die gefühllose Welt des Narzissten mit einem Defekt in seinem paralimbischen System im Gehirn. Es ist für deine emotionale Wahrnehmung menschlicher Erfahrungen da. Ohne Einfühlungsvermögen begünstigt es ein Leben ohne Mitgefühl.

Dieser Teil deines Gehirns bildet somit die Voraussetzung für dein Empathieempfinden.  Es ist aber auch für andere Aufgaben wie zum Beispiel die Impulskontrolle und die moralische Entscheidungsfähigkeit verantwortlich. Bei Narzissten wurde dieses System als weniger aktiv als bei anderen Menschen erkannt.

Wie kann ich meine Empathie fördern?

Um deine Empathiefähigkeit zu fördern und auch in deinem Umfeld (Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, am Arbeitsplatz) für empathisches Verhalten zu sensibilisieren, veranstalte doch z.B. einfach mal einen Spiele – oder Vorlesenachmittag oder – abend. In einer netten Runde macht es Spaß eure empathischen Fähigkeiten zu trainieren.

Hier habe ich dir einige Empathie  – Spiele und Vorleseanregungen aufgelistet:

Es kann eine schöne, lohnenswert Erfahrung für dich und deine Lieben sein, euch mit mehr Empathie zu umgeben. Jedoch solltest du dir Zeit in eurem Prozess zu mehr Empathiefähigkeit lassen und geduldig sein. Empathisches Verhalten darf langsam wachsen. Spüre auch deine emotionalen Grenzen und bleibe ganz bei dir und deinen eigenen Gefühlen.

Fazit

Empathie ist eine ganz besonders wichtige und wertvolle Fähigkeit, die zwischen Mutter und Kind schon im Mutterleib beginnt und sehr grundlegend für seine ganzheitliche, gesunde Entwicklung wirksam ist. Empathie vertieft deine Beziehungen und bringt dir mehr Erfolg im Job. Die Fähigkeit zu einfühlendem Verständnis ist nicht bei allen Menschen gleich ausgeprägt.

Deine Spiegelneuronen sorgen dafür, dass du bei Beobachtung des Verhaltensausdrucks eines anderen Menschen Empathie empfinden kannst. Bestimmte Gehirndefekte begünstigen jedoch auch eine Empathielosigkeit und fehlendes Mitgefühl.

Empathie lässt sich bei dir und den Menschen in deinem Umfeld auch spielerisch trainieren. Dazu gibt es verschiedene Spiele und Bücher zum kuscheligen Vorlesen oder mit Übungen für Kinder und Erwachsene. Dein Bewusstsein für deine Selbst – und Fremdwahrnehmung wird sensibilisiert.

Die Chancen und Grenzen von Empathie bewusst wahrzunehmen hilft dir, dich in deiner Gemeinschaft mit anderen Menschen wohl zu fühlen und empathische Grenzüberschreitungen oder Überforderungserscheinungen schnell und intuitiv auszugleichen zu können.

Weiterführende Medien

 

 

 

 

Welche Meditation passt zu mir?

Hilft Meditation auch meinem Kind?

Kinder liebe Meditation. Für dein Kind ist Meditation ein ganz selbstverständlicher Prozess. Spielen ist für Kinder schon Meditation. Dabei befinden sie sich in ihre eigenen Phantasiewelt, entspannen sich und gewinnen spielerisch wachsende Problemlösungskompetenz. 

Meditationen, bei denen dein Kind still sitzen muss, spricht es nicht besonders an. Dagegen mag es Malmeditationen und Bewegungs – und Tanzmeditationen mit Musik. Die Erzählung einer meditativen Traumgeschichte, schön eingekuschelt im Liegen oder Sitzen, liebt dein Kind bestimmt sehr.

Meditation für Kinder steigert ihre Konzentrationsfähigkeit, geistige Energie und ihre Achtsamkeit. So verbessern sich auch die schulischen Leistungen deines Kindes.  Kinder können in jedem Alter meditieren. Im Kindergartenalter lauschen Kinder zum Beispiel sehr gerne dem Ton einer Klangschale.

Welche Musik zu meiner Meditation?

Musik zum Meditieren gibt es in einer breiten Palette auf dem Musikmarkt. Musik zum Yoga, Traum – und Körperreisen mit Musik oder meditative Tanzmusik vermittelt dir einen weiteren Wohlfühlfaktor bei deinen Meditationsübungen und hilft deinem Gehirn zu einem Glückskick.

Eine Musikrichtung zur Balancierung von rechter und linker Hemisphäre und  zur Anregung der Zirbeldrüse sind binaurale Töne. Binaurale Musik schwingen dein Gehirn auf die Frequenz des Gehirns eines gesunden Menschen ein. Entspannung und Konzentration werden dabei gesteigert.

Binaurale Beats solltest du mit Kopfhörer hören, denn die Schallwellen haben auf beiden Ohren eine leicht unterschiedliche Frequenz. EEG Messungen stellten dar, dass sich das Gehirn, während der Aufnahme von Frequenzen binauraler Beats, dieser Schwingungsfrequenz annähert.

Ganzheitliche Harmonisierung von Körper, Geist und Seele ist ein großer Gewinn der Meditation.
Meditation wirkt harmonisierend auf dich. https://pixabay.com/de/users/FelixMittermeier-4397258/; FelixMittermeier

Welche App für meine Meditation?

Wenn du zuhause oder zwischendurch zum Beispiel am Arbeitsplatz meditieren möchtest, dann bietet es sich an, auf eine Meditations – App zurück zu greifen.  Mit einer Meditations – App kannst du online meditieren oder eine Erinnerungsfunktion für deine tägliche Meditation einrichten.

Meditieren mitten in deinem Alltag bringt dir mehr Achtsamkeit im Hier und Jetzt. Richtig meditieren gelingt dir vielleicht auch ohne App. Möglicherweise besuchst du auch einen Meditationskurs. In jedem Fall schenkt dir Meditation zwischendurch und to Go ganzheitlich mehr Gesundheit.

Hier habe ich für dich eine Liste der beliebtesten Meditations – Apps zusammen gestellt

  • 7Mind
  • 10% Happier
  • Calm
  • Headspace
  • Stop, Breathe & Think
  • Du hast Pause
  • Meditaion Easy
  • 5 Minuten Meditation

Fazit

Grundsätzlich ist Meditation für dich geeignet, wenn du aus Stress und der energieraubenden Hektik deines Alltags aussteigen will. Regelmäßige Meditation biete dir die Möglichkeit achtsamer und empathischer mit Menschen und Situationen in deinem Leben umgehen zu können. 

Meditation hat eine lange Geschichte. Sie wurde und wird auch weiterhin mit großem Interesse erforscht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich regelmäßige Meditation besonders positiv auf die neuronale Gehirnentwicklung auswirkt. Ich wünsche dir nun von Herzen mehr innere Balance, neue Energie und viel Glück mit deiner Wunschmeditation.

Weiterführende Medien

Meditation  unterstützt deine Heilung von Angst -, Stress – und Überlastungssymptomen. Energiemangel und disharmonischer Energiefluss von Körper und Geist werden durch regelmäßige Meditation in Harmonie gebracht. Dein fortlaufendes Gedankenkarussell wird gestoppt.

Es hat sich gezeigt, dass dir besonders die passive Meditation oder auch das Achtsamkeitstraining hilft, deine Gedanken auf das Betrachten von Bildern, der Natur oder Texten zu konzentrieren und dabei deine Stress – und Erschöpfungsymptome zu linden. 

Jedoch sind auch Bewegung und Sport sehr hilfreich bei Depressionen. Yoga und Qigong unterstützen dich dabei, über die Bewegungen von inneren heraus zu los zulassen. Über die regelmäßige Anwendung von Bewegungsübungen erfährst du einen besonders wirkungsvollen Abbau von Angst und Stress.

Welche Meditation hilft mir bei meiner Angst?

Meditation wirkt sehr effektiv bei Angststörungen, Phobien, beschleunigtem Herzschlag, Bluthochdruck und dem Gefühl der Bedrohung in Alltagssituationen. In einem Zustand der Entspannung und Beruhigung kann dein Körper nicht mehr mit Angst reagieren. 

Die Achtsamkeitsmeditation, Atemmediationen und sanfte Yogaübungen verbessern schnell und anhaltend den Tonus deines Vagusnervs, dem größten Nerv im Parasympathikus. Er gilt als „Ruhenerv“ oder auch „Erholungsnerv“ in deinem vegetativen Nervensystem.

Die Erhöhung des Vagusnerv – Tonus schenkt dir gute Gefühle. Durch die Meditation erlebst du viel mehr Gefühle der Liebe, des Mitgefühls und des Wohlwollens. Auch dein Schlafverhalten verbessert, löst und entspannt sich. So sieht deine Welt, bei regelmäßiger Übung, wieder sonniger aus.

Kindern macht Meditation Spaß.
Für Kinder ist Meditation ganz natürlich. https://pixabay.com/de/users/Pezibear-526143/; Pezibear

Hilft Meditation auch meinem Kind?

Kinder liebe Meditation. Für dein Kind ist Meditation ein ganz selbstverständlicher Prozess. Spielen ist für Kinder schon Meditation. Dabei befinden sie sich in ihre eigenen Phantasiewelt, entspannen sich und gewinnen spielerisch wachsende Problemlösungskompetenz. 

Meditationen, bei denen dein Kind still sitzen muss, spricht es nicht besonders an. Dagegen mag es Malmeditationen und Bewegungs – und Tanzmeditationen mit Musik. Die Erzählung einer meditativen Traumgeschichte, schön eingekuschelt im Liegen oder Sitzen, liebt dein Kind bestimmt sehr.

Meditation für Kinder steigert ihre Konzentrationsfähigkeit, geistige Energie und ihre Achtsamkeit. So verbessern sich auch die schulischen Leistungen deines Kindes.  Kinder können in jedem Alter meditieren. Im Kindergartenalter lauschen Kinder zum Beispiel sehr gerne dem Ton einer Klangschale.

Welche Musik zu meiner Meditation?

Musik zum Meditieren gibt es in einer breiten Palette auf dem Musikmarkt. Musik zum Yoga, Traum – und Körperreisen mit Musik oder meditative Tanzmusik vermittelt dir einen weiteren Wohlfühlfaktor bei deinen Meditationsübungen und hilft deinem Gehirn zu einem Glückskick.

Eine Musikrichtung zur Balancierung von rechter und linker Hemisphäre und  zur Anregung der Zirbeldrüse sind binaurale Töne. Binaurale Musik schwingen dein Gehirn auf die Frequenz des Gehirns eines gesunden Menschen ein. Entspannung und Konzentration werden dabei gesteigert.

Binaurale Beats solltest du mit Kopfhörer hören, denn die Schallwellen haben auf beiden Ohren eine leicht unterschiedliche Frequenz. EEG Messungen stellten dar, dass sich das Gehirn, während der Aufnahme von Frequenzen binauraler Beats, dieser Schwingungsfrequenz annähert.

Ganzheitliche Harmonisierung von Körper, Geist und Seele ist ein großer Gewinn der Meditation.
Meditation wirkt harmonisierend auf dich. https://pixabay.com/de/users/FelixMittermeier-4397258/; FelixMittermeier

Welche App für meine Meditation?

Wenn du zuhause oder zwischendurch zum Beispiel am Arbeitsplatz meditieren möchtest, dann bietet es sich an, auf eine Meditations – App zurück zu greifen.  Mit einer Meditations – App kannst du online meditieren oder eine Erinnerungsfunktion für deine tägliche Meditation einrichten.

Meditieren mitten in deinem Alltag bringt dir mehr Achtsamkeit im Hier und Jetzt. Richtig meditieren gelingt dir vielleicht auch ohne App. Möglicherweise besuchst du auch einen Meditationskurs. In jedem Fall schenkt dir Meditation zwischendurch und to Go ganzheitlich mehr Gesundheit.

Hier habe ich für dich eine Liste der beliebtesten Meditations – Apps zusammen gestellt

  • 7Mind
  • 10% Happier
  • Calm
  • Headspace
  • Stop, Breathe & Think
  • Du hast Pause
  • Meditaion Easy
  • 5 Minuten Meditation

Fazit

Grundsätzlich ist Meditation für dich geeignet, wenn du aus Stress und der energieraubenden Hektik deines Alltags aussteigen will. Regelmäßige Meditation biete dir die Möglichkeit achtsamer und empathischer mit Menschen und Situationen in deinem Leben umgehen zu können. 

Meditation hat eine lange Geschichte. Sie wurde und wird auch weiterhin mit großem Interesse erforscht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich regelmäßige Meditation besonders positiv auf die neuronale Gehirnentwicklung auswirkt. Ich wünsche dir nun von Herzen mehr innere Balance, neue Energie und viel Glück mit deiner Wunschmeditation.

Weiterführende Medien

Meditation  unterstützt deine Heilung von Angst -, Stress – und Überlastungssymptomen. Energiemangel und disharmonischer Energiefluss von Körper und Geist werden durch regelmäßige Meditation in Harmonie gebracht. Dein fortlaufendes Gedankenkarussell wird gestoppt.

Es hat sich gezeigt, dass dir besonders die passive Meditation oder auch das Achtsamkeitstraining hilft, deine Gedanken auf das Betrachten von Bildern, der Natur oder Texten zu konzentrieren und dabei deine Stress – und Erschöpfungsymptome zu linden. 

Jedoch sind auch Bewegung und Sport sehr hilfreich bei Depressionen. Yoga und Qigong unterstützen dich dabei, über die Bewegungen von inneren heraus zu los zulassen. Über die regelmäßige Anwendung von Bewegungsübungen erfährst du einen besonders wirkungsvollen Abbau von Angst und Stress.

Welche Meditation hilft mir bei meiner Angst?

Meditation wirkt sehr effektiv bei Angststörungen, Phobien, beschleunigtem Herzschlag, Bluthochdruck und dem Gefühl der Bedrohung in Alltagssituationen. In einem Zustand der Entspannung und Beruhigung kann dein Körper nicht mehr mit Angst reagieren. 

Die Achtsamkeitsmeditation, Atemmediationen und sanfte Yogaübungen verbessern schnell und anhaltend den Tonus deines Vagusnervs, dem größten Nerv im Parasympathikus. Er gilt als „Ruhenerv“ oder auch „Erholungsnerv“ in deinem vegetativen Nervensystem.

Die Erhöhung des Vagusnerv – Tonus schenkt dir gute Gefühle. Durch die Meditation erlebst du viel mehr Gefühle der Liebe, des Mitgefühls und des Wohlwollens. Auch dein Schlafverhalten verbessert, löst und entspannt sich. So sieht deine Welt, bei regelmäßiger Übung, wieder sonniger aus.

Kindern macht Meditation Spaß.
Für Kinder ist Meditation ganz natürlich. https://pixabay.com/de/users/Pezibear-526143/; Pezibear

Hilft Meditation auch meinem Kind?

Kinder liebe Meditation. Für dein Kind ist Meditation ein ganz selbstverständlicher Prozess. Spielen ist für Kinder schon Meditation. Dabei befinden sie sich in ihre eigenen Phantasiewelt, entspannen sich und gewinnen spielerisch wachsende Problemlösungskompetenz. 

Meditationen, bei denen dein Kind still sitzen muss, spricht es nicht besonders an. Dagegen mag es Malmeditationen und Bewegungs – und Tanzmeditationen mit Musik. Die Erzählung einer meditativen Traumgeschichte, schön eingekuschelt im Liegen oder Sitzen, liebt dein Kind bestimmt sehr.

Meditation für Kinder steigert ihre Konzentrationsfähigkeit, geistige Energie und ihre Achtsamkeit. So verbessern sich auch die schulischen Leistungen deines Kindes.  Kinder können in jedem Alter meditieren. Im Kindergartenalter lauschen Kinder zum Beispiel sehr gerne dem Ton einer Klangschale.

Welche Musik zu meiner Meditation?

Musik zum Meditieren gibt es in einer breiten Palette auf dem Musikmarkt. Musik zum Yoga, Traum – und Körperreisen mit Musik oder meditative Tanzmusik vermittelt dir einen weiteren Wohlfühlfaktor bei deinen Meditationsübungen und hilft deinem Gehirn zu einem Glückskick.

Eine Musikrichtung zur Balancierung von rechter und linker Hemisphäre und  zur Anregung der Zirbeldrüse sind binaurale Töne. Binaurale Musik schwingen dein Gehirn auf die Frequenz des Gehirns eines gesunden Menschen ein. Entspannung und Konzentration werden dabei gesteigert.

Binaurale Beats solltest du mit Kopfhörer hören, denn die Schallwellen haben auf beiden Ohren eine leicht unterschiedliche Frequenz. EEG Messungen stellten dar, dass sich das Gehirn, während der Aufnahme von Frequenzen binauraler Beats, dieser Schwingungsfrequenz annähert.

Ganzheitliche Harmonisierung von Körper, Geist und Seele ist ein großer Gewinn der Meditation.
Meditation wirkt harmonisierend auf dich. https://pixabay.com/de/users/FelixMittermeier-4397258/; FelixMittermeier

Welche App für meine Meditation?

Wenn du zuhause oder zwischendurch zum Beispiel am Arbeitsplatz meditieren möchtest, dann bietet es sich an, auf eine Meditations – App zurück zu greifen.  Mit einer Meditations – App kannst du online meditieren oder eine Erinnerungsfunktion für deine tägliche Meditation einrichten.

Meditieren mitten in deinem Alltag bringt dir mehr Achtsamkeit im Hier und Jetzt. Richtig meditieren gelingt dir vielleicht auch ohne App. Möglicherweise besuchst du auch einen Meditationskurs. In jedem Fall schenkt dir Meditation zwischendurch und to Go ganzheitlich mehr Gesundheit.

Hier habe ich für dich eine Liste der beliebtesten Meditations – Apps zusammen gestellt

  • 7Mind
  • 10% Happier
  • Calm
  • Headspace
  • Stop, Breathe & Think
  • Du hast Pause
  • Meditaion Easy
  • 5 Minuten Meditation

Fazit

Grundsätzlich ist Meditation für dich geeignet, wenn du aus Stress und der energieraubenden Hektik deines Alltags aussteigen will. Regelmäßige Meditation biete dir die Möglichkeit achtsamer und empathischer mit Menschen und Situationen in deinem Leben umgehen zu können. 

Meditation hat eine lange Geschichte. Sie wurde und wird auch weiterhin mit großem Interesse erforscht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich regelmäßige Meditation besonders positiv auf die neuronale Gehirnentwicklung auswirkt. Ich wünsche dir nun von Herzen mehr innere Balance, neue Energie und viel Glück mit deiner Wunschmeditation.

Weiterführende Medien

Still sitzen
Und dem Gesang der Vögel lauschen
Im Hier und Jetzt
Einfach „Das“
(Doris Kirch)

Beschäftigt dich das Thema „Meditation“ und fragst du dich, was dir Meditation bringt? Möchtest du gerne wissen, welche Meditation die richtige für dich ist? Dann  findest du in meinem Blog Beitrag viele Infos und Impulse, die dir dabei helfen können, deine ideale Meditationsform zu entdecken.

In jedem Fall ist Meditation gesund und regt Gehirn und Geist an. Einfach mal die Augen schließen, bewusst atmen, Gedanken und Gefühle beobachten und vorbei ziehen lassen, macht glücklich und regt deine Selbstheilungskräfte an. Stress und Hektik fließen leichter an dir ab.

Meditation bring dir Ruhe und Entspannung.
Regelmäßige Meditation bringt dich in deine innere Balance. https://pixabay.com/de/users/TanteTati-77004/TanteTati

Was ist Meditation eigentlich?

Was fällt dir als erstes ein, wenn du das Wort „Meditation“ liest? Stille, Achtsamkeit, Bewusstsein, Konzentration, Leere, nach innen spüren, Entspannung, Einssein, Visualisierung, Kontemplation, im Hier und jetzt sein…? Meditation findet sich in verschiedenen Formen in allen Kulturen und Religionen.

Dabei habt sich eine Vielzahl an Meditationstechniken entwickelt. Der Begriff „Meditation“ leitet sich vom lateinischen „meditatio, meditari“, – „nachdenken, nachsinnen, überlegen“ ab. Altgriechisch bedeutet Meditation  „medomai“- „denken, sinnen“. 

Beruhigung und Sammlung des Geistes verband sich schon zu dieser Zeit mit unterschiedlichen Achtsamkeits – und Konzentrationsübungen. Ein bewusstseinserweiternder Zustand der inneren Leere und Stille war dabei erwünscht. Die Grundlage aller Meditationstechniken ist die Atemmeditation. 

Welche Meditation passt zu mir?

Meditieren kannst du grundsätzlich immer und überall. Wenn du in einer entspannten Meditationshaltung, ohne dem Drang einzuschlafen nachzugeben still werden, deinen Atem beobachten und Gedankenfreiheit genießen kannst, tust du besonders viel für die Aktivierung deines inneren Heilers. 
 
Das Angebot an Meditationstechniken ist groß. Um zu Meditieren, musst du nicht unbedingt spirituell sein oder an Esoterik glauben. Es gibt geführte Meditationen „in und out of web“ oder per App.  Du kannst deine ausgewählte Meditation zu hause selber lernen oder in einem Meditationsseminar. 
 
Je nachdem welches Übungslevel du hast oder welche Meditationsform dir liegt, kann eine Meditationseinheit ein paar Minuten bis zu mehreren Stunden dauern. Deine bewusste, wertfreie Innenschau hat in jedem Fall eine positive Wirkung auf deinen Körper,  Geist und deine Seele. 
 

Warum ist Meditation gesund für mich?

Neurowissenschaftler haben über bildgebende Verfahren herausgefunden, dass Meditation einen entscheidenden Einfluss auf verschiedene Regionen deines Gehirns hat. Unterschiedliche Formen der Kontemplation lösen auf neuronaler Ebene unterschiedliche Reaktionen aus.

So regt gezielte Aufmerksamkeit überwiegend die frontalen Hirnabschnitte und unvoreingenommenes Gewahrsein dagegen auch Gebiete im Scheitel- und Schläfenlappen an. Die Mitgefühlsmeditation weckt entsprechende Hirnregionen, die bei gütigem und hilfsbereitem Verhalten aktiv sind.

Meditation wirkt sich besonders aus auf

  • die  Balancierung deines Nervensystems 
  • die Aktivierung deiner Spiegelneuronen
  • die Steigerung deiner Empathie 
  • Gedankenfreiheit
  • Cholerische Ausbrüche
  • Magenkrämpfe
  • dauernde Müdigkeit 
  • Kopfschmerzen  
  • Entzündungen in deinem Körper

     

    Regelmäßige Meditation lässt dich

    • wacher und konzentrierter werden
    • auf den Boden kommen, wenn dein Stresslevel zu hoch ist
    • deinen Selbstwert erhöhen und mehr innere Stärke gewinnen
    • deine Ängste in Mut verwandeln
    • negative Gedankenkarusselle auflösen
    • in Belastungssituationen rascher entspannen und neue Energie finden
    • schneller ein Wohlgefühl empfinden
    • fokussierter werden und klarer denken
    • Lernaufgaben leichter meistern

     

In der Natur kannst du dich wunderbar entspannen.
Meditation schenkt dir Ruhe und Entspannung an deinem Lieblingsplatz. https://pixabay.com/de/users/silviarita-3142410/; silviarita

Welche Meditation ist für mich als Anfänger richtig?

Meditation für dich als Anfänger sollte dir gut tun und du solltest sie mögen. Anleitungen zur Meditation für Anfänger vermitteln dir deine gewählte Meditationsform  und – technik Schritt für Schritt. Die Meditationsdauer kannst du, beginnend mit ein paar Minuten täglich, langsam steigern.

Als erstes solltest du  einen Meditationplatz finden, an dem du am besten täglich, ungestört und in Ruhe meditieren kannst. Eine geeignete Sitzposition im Lotossitz, auf einem Meditationskissen, auf einem Stuhl, oder in einer bequemen Liegeposition, ist ideal, um deinen Geist bewusst zu beruhigen.

Wen du nicht so viel Meditationspraxis hast, ist es für dich vielleicht  nicht so einfach länger als ein paar Minuten achtsam still zu sitzen oder im Liegen nicht plötzlich entspannt einzuschlafen. Grundsätzlich ist das nicht schlimm und trägt ebenfalls zu deiner Erholung und innerer Balance bei. 

Wie kann ich Meditation lernen?

Meditation lernen kannst du am besten, wenn du sie einfach anwendest und dabei deinen Zustand des offenen Gewahrseins innerlich erfährst. Dabei steht Perfektionismus nicht an erster Stelle.  Stilles Beobachten deines Atems und deiner Gedanken vertiefen heilsam dein Bewusstsein.

Für viele Meditationstechniken gibt es Meditationsanleitungen und Meditationskurse in deiner näheren Umgebung, oder Meditationsreisen von unterschiedlichen Anbietern. Am besten schaust du dich einfach mal um und spürst intuitiv, welche Meditationsform dir ein besonders gutes Gefühl gibt.

Welche Arten von Meditation gibt es?

Möchtest du dich bei deiner ausgewählten Meditation lieber bewegen oder still sitzen, stehen oder liegen?

Die Form der passiven oder kontemplativen Meditation beinhaltet folgende Meditationsarten

  • Achtsamkeitsübungen
  • Zen – Meditation
  • Vipassana Meditation
  • Samatha-Meditation
  • Gebet
  • Atemmeditation
  • Transzendentale Meditation
  • Konzentrationsmeditation
  • Stille – und Ruhemeditation
  • Entspannungsmeditation
  • Kerzenmeditation
  • MBSR

Die Form der aktiven Meditation mit körperlichen Übungen beinhalten folgende Meditationsarten:

  • Yoga
  • Tantra
  • Tai Chi
  • Qigong
  • Karate
  • Bewusstes Gehen
  • Rezitieren von Gebeten oder Mantras
Meditatives Malen entspannt und schenkt Zufriedenheit.
Das mediative Ausmalen von Mandalas hat eine tiefenentspannende Wirkung. https://pixabay.com/de/users/A_Different_Perspective-2135817/; A_Different_Perspective

Kann ich auch kreativ meditieren?

Bist du kreativ und möchtest gerne mal alternativ zu den vorgegebenen Meditationsprogrammen deine eigenen Fähigkeiten meditativ entfalten? Gerade schöpferische Prozesse, mit dem Ziel der meditativer Versenkung, schenken dir tiefe Entspannung und Glücksgefühle.

Im folgenden habe ich dir ein paar kreative Meditationen zusammen gestellt, die dich in innere Harmonie bringen und dein Selbstbewusstsein stärken können:

Die Malbuch Meditation

In vielen Buchläden oder auch in Online Shops findest du Malbücher mit Mandalas und anderen meditativen Motiven  zum Ausmalen. Sie sind ein wundervolles Anti – Stress – Mittel mit dem du dir zu Hause und zwischendurch eine tolle tiefenentspannende innere Oase schaffen kannst.

Wenn du dir ein Malbuch mit ansprechenden Themenmotiven,  und Buntstifte zugelegt hast, kann es auch schon los gehen. Vielleicht hörst du beim Malen eine wohltuende meditative Musik und zündest dir eine schöne Kerze an.  Genieße während deiner kreativen Malmeditation deine Zeit der Ruhe. 

Das meditative Schreiben

Schreibst du lieber? Dann kann meditatives Schreiben deine Gedanken beruhigen, in dem du sie auf ein Blatt Papier bringst.  Mit mehr Gelassenheit löst du dich im Schreibprozess von ihnen. Durch deine Konzentration während des Schreibens erlangst du eine Bewusstseinsstufe der geistigen Sammlung.

Ideal ist es, wenn du dir täglich regelmäßig ungefähr 10 bis 30 Minuten Ruhe und Zeit nimmst, um deine Gedanken auf das Papier fließen zu lassen. Die beste Tageszeit ist der Morgen direkt nach dem Aufwachen. Vielleicht hilft es dir auch inspirierende Texte meditativ abzuschreiben.

Das meditative Ausdrucksmalen

Eine Auszeit frei von Erfolgs – und Erwartungsdruck ermöglicht dir das meditative Ausdrucksmalen. Dieser kreative Weg der Meditation erhöht deine Selbstentfaltung und persönliche Weiterentwicklung. Der Malprozess spricht deine ganzen Sinne, Gefühle und deine Intuition an. 

Mit Pinsel, deinen Händen und verschiedenen Farben und Materialien sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dabei können sich emotionale, stressbedingte Blockaden lösen. Du durchlebst dabei einen Transformationsprozess und empfindest tiefe Erfüllung und Glück.

Der meditative Tanz

Hast lieber Lust auf meditative Bewegung und möchtest deine inneren Batterien wieder aufladen?  Meditatives Tanzen steigert deine Leistungsfähigkeit und ist eine Form der klassischen Meditation. Meditative Tänze werden zu meditativer Musik überwiegend in der Gruppe getanzt.

Es gibt auch kreative meditative Tänze, die Visualisierungen und meditative Bewegungsgeschichten integrieren. Die Bewegungsabfolgen sind frei und du kannst dabei wunderbar deinen Körper, seine Bewegungen und Schwingungen spüren und deine Gefühle beim Tanzen ausdrücken. 

Die Reise durch deinen Körper

Diese Meditation bringt dir Entspannung und hilft dir, deinen Körper bewusster wahr zu nehmen. Während der Reise durch deinen Körper empfindest du erholsame Entlastung und das wohltuende Gefühl von Schwere und Wärme. Dabei  kannst du deine Gedanken loslassen und einfach beobachten.

Während der tiefen Entspannung auf deiner Körperreise schöpfst du neue Kraft. Du kehrst leicht und bedeutungslos in deine eigene Mitte zurück und spürst bewusster worauf es ankommt. Nehme deinen inneren Frieden nach deiner Reise durch den Körper mit in deinen Alltag. 

Der sichere innere Ort

Deinen sicheren inneren Ort kannst du immer aufsuchen, wenn du Schutz brauchst und eine belastende Situation leichter verarbeiten möchtest. Diese Meditation geht auf die Nervenärztin und Psychoanalytikerin Dr. Louise Reddemann zurück.

Die Sicherer innerer Ort –  Meditation wird in der Traumatherapie eingesetzt und hat heilende Wirkung auf Folgen von Schockerlebnissen. Nachdem du dich entspannt hast, visualisierst du deinen inneren Lieblingsort, an dem du dich wohl, geborgen und absolut  sicher fühlst. 

Welche Meditation ist die beste bei meiner Depression?

Meditation  unterstützt deine Heilung von Angst -, Stress – und Überlastungssymptomen. Energiemangel und disharmonischer Energiefluss von Körper und Geist werden durch regelmäßige Meditation in Harmonie gebracht. Dein fortlaufendes Gedankenkarussell wird gestoppt.

Es hat sich gezeigt, dass dir besonders die passive Meditation oder auch das Achtsamkeitstraining hilft, deine Gedanken auf das Betrachten von Bildern, der Natur oder Texten zu konzentrieren und dabei deine Stress – und Erschöpfungsymptome zu linden. 

Jedoch sind auch Bewegung und Sport sehr hilfreich bei Depressionen. Yoga und Qigong unterstützen dich dabei, über die Bewegungen von inneren heraus zu los zulassen. Über die regelmäßige Anwendung von Bewegungsübungen erfährst du einen besonders wirkungsvollen Abbau von Angst und Stress.

Welche Meditation hilft mir bei meiner Angst?

Meditation wirkt sehr effektiv bei Angststörungen, Phobien, beschleunigtem Herzschlag, Bluthochdruck und dem Gefühl der Bedrohung in Alltagssituationen. In einem Zustand der Entspannung und Beruhigung kann dein Körper nicht mehr mit Angst reagieren. 

Die Achtsamkeitsmeditation, Atemmediationen und sanfte Yogaübungen verbessern schnell und anhaltend den Tonus deines Vagusnervs, dem größten Nerv im Parasympathikus. Er gilt als „Ruhenerv“ oder auch „Erholungsnerv“ in deinem vegetativen Nervensystem.

Die Erhöhung des Vagusnerv – Tonus schenkt dir gute Gefühle. Durch die Meditation erlebst du viel mehr Gefühle der Liebe, des Mitgefühls und des Wohlwollens. Auch dein Schlafverhalten verbessert, löst und entspannt sich. So sieht deine Welt, bei regelmäßiger Übung, wieder sonniger aus.

Kindern macht Meditation Spaß.
Für Kinder ist Meditation ganz natürlich. https://pixabay.com/de/users/Pezibear-526143/; Pezibear

Hilft Meditation auch meinem Kind?

Kinder liebe Meditation. Für dein Kind ist Meditation ein ganz selbstverständlicher Prozess. Spielen ist für Kinder schon Meditation. Dabei befinden sie sich in ihre eigenen Phantasiewelt, entspannen sich und gewinnen spielerisch wachsende Problemlösungskompetenz. 

Meditationen, bei denen dein Kind still sitzen muss, spricht es nicht besonders an. Dagegen mag es Malmeditationen und Bewegungs – und Tanzmeditationen mit Musik. Die Erzählung einer meditativen Traumgeschichte, schön eingekuschelt im Liegen oder Sitzen, liebt dein Kind bestimmt sehr.

Meditation für Kinder steigert ihre Konzentrationsfähigkeit, geistige Energie und ihre Achtsamkeit. So verbessern sich auch die schulischen Leistungen deines Kindes.  Kinder können in jedem Alter meditieren. Im Kindergartenalter lauschen Kinder zum Beispiel sehr gerne dem Ton einer Klangschale.

Welche Musik zu meiner Meditation?

Musik zum Meditieren gibt es in einer breiten Palette auf dem Musikmarkt. Musik zum Yoga, Traum – und Körperreisen mit Musik oder meditative Tanzmusik vermittelt dir einen weiteren Wohlfühlfaktor bei deinen Meditationsübungen und hilft deinem Gehirn zu einem Glückskick.

Eine Musikrichtung zur Balancierung von rechter und linker Hemisphäre und  zur Anregung der Zirbeldrüse sind binaurale Töne. Binaurale Musik schwingen dein Gehirn auf die Frequenz des Gehirns eines gesunden Menschen ein. Entspannung und Konzentration werden dabei gesteigert.

Binaurale Beats solltest du mit Kopfhörer hören, denn die Schallwellen haben auf beiden Ohren eine leicht unterschiedliche Frequenz. EEG Messungen stellten dar, dass sich das Gehirn, während der Aufnahme von Frequenzen binauraler Beats, dieser Schwingungsfrequenz annähert.

Ganzheitliche Harmonisierung von Körper, Geist und Seele ist ein großer Gewinn der Meditation.
Meditation wirkt harmonisierend auf dich. https://pixabay.com/de/users/FelixMittermeier-4397258/; FelixMittermeier

Welche App für meine Meditation?

Wenn du zuhause oder zwischendurch zum Beispiel am Arbeitsplatz meditieren möchtest, dann bietet es sich an, auf eine Meditations – App zurück zu greifen.  Mit einer Meditations – App kannst du online meditieren oder eine Erinnerungsfunktion für deine tägliche Meditation einrichten.

Meditieren mitten in deinem Alltag bringt dir mehr Achtsamkeit im Hier und Jetzt. Richtig meditieren gelingt dir vielleicht auch ohne App. Möglicherweise besuchst du auch einen Meditationskurs. In jedem Fall schenkt dir Meditation zwischendurch und to Go ganzheitlich mehr Gesundheit.

Hier habe ich für dich eine Liste der beliebtesten Meditations – Apps zusammen gestellt

  • 7Mind
  • 10% Happier
  • Calm
  • Headspace
  • Stop, Breathe & Think
  • Du hast Pause
  • Meditaion Easy
  • 5 Minuten Meditation

Fazit

Grundsätzlich ist Meditation für dich geeignet, wenn du aus Stress und der energieraubenden Hektik deines Alltags aussteigen will. Regelmäßige Meditation biete dir die Möglichkeit achtsamer und empathischer mit Menschen und Situationen in deinem Leben umgehen zu können. 

Meditation hat eine lange Geschichte. Sie wurde und wird auch weiterhin mit großem Interesse erforscht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich regelmäßige Meditation besonders positiv auf die neuronale Gehirnentwicklung auswirkt. Ich wünsche dir nun von Herzen mehr innere Balance, neue Energie und viel Glück mit deiner Wunschmeditation.

Weiterführende Medien

Still sitzen
Und dem Gesang der Vögel lauschen
Im Hier und Jetzt
Einfach „Das“
(Doris Kirch)

Beschäftigt dich das Thema „Meditation“ und fragst du dich, was dir Meditation bringt? Möchtest du gerne wissen, welche Meditation die richtige für dich ist? Dann  findest du in meinem Blog Beitrag viele Infos und Impulse, die dir dabei helfen können, deine ideale Meditationsform zu entdecken.

In jedem Fall ist Meditation gesund und regt Gehirn und Geist an. Einfach mal die Augen schließen, bewusst atmen, Gedanken und Gefühle beobachten und vorbei ziehen lassen, macht glücklich und regt deine Selbstheilungskräfte an. Stress und Hektik fließen leichter an dir ab.

Meditation bring dir Ruhe und Entspannung.
Regelmäßige Meditation bringt dich in deine innere Balance. https://pixabay.com/de/users/TanteTati-77004/TanteTati

Was ist Meditation eigentlich?

Was fällt dir als erstes ein, wenn du das Wort „Meditation“ liest? Stille, Achtsamkeit, Bewusstsein, Konzentration, Leere, nach innen spüren, Entspannung, Einssein, Visualisierung, Kontemplation, im Hier und jetzt sein…? Meditation findet sich in verschiedenen Formen in allen Kulturen und Religionen.

Dabei habt sich eine Vielzahl an Meditationstechniken entwickelt. Der Begriff „Meditation“ leitet sich vom lateinischen „meditatio, meditari“, – „nachdenken, nachsinnen, überlegen“ ab. Altgriechisch bedeutet Meditation  „medomai“- „denken, sinnen“. 

Beruhigung und Sammlung des Geistes verband sich schon zu dieser Zeit mit unterschiedlichen Achtsamkeits – und Konzentrationsübungen. Ein bewusstseinserweiternder Zustand der inneren Leere und Stille war dabei erwünscht. Die Grundlage aller Meditationstechniken ist die Atemmeditation. 

Welche Meditation passt zu mir?

Meditieren kannst du grundsätzlich immer und überall. Wenn du in einer entspannten Meditationshaltung, ohne dem Drang einzuschlafen nachzugeben still werden, deinen Atem beobachten und Gedankenfreiheit genießen kannst, tust du besonders viel für die Aktivierung deines inneren Heilers. 
 
Das Angebot an Meditationstechniken ist groß. Um zu Meditieren, musst du nicht unbedingt spirituell sein oder an Esoterik glauben. Es gibt geführte Meditationen „in und out of web“ oder per App.  Du kannst deine ausgewählte Meditation zu hause selber lernen oder in einem Meditationsseminar. 
 
Je nachdem welches Übungslevel du hast oder welche Meditationsform dir liegt, kann eine Meditationseinheit ein paar Minuten bis zu mehreren Stunden dauern. Deine bewusste, wertfreie Innenschau hat in jedem Fall eine positive Wirkung auf deinen Körper,  Geist und deine Seele. 
 

Warum ist Meditation gesund für mich?

Neurowissenschaftler haben über bildgebende Verfahren herausgefunden, dass Meditation einen entscheidenden Einfluss auf verschiedene Regionen deines Gehirns hat. Unterschiedliche Formen der Kontemplation lösen auf neuronaler Ebene unterschiedliche Reaktionen aus.

So regt gezielte Aufmerksamkeit überwiegend die frontalen Hirnabschnitte und unvoreingenommenes Gewahrsein dagegen auch Gebiete im Scheitel- und Schläfenlappen an. Die Mitgefühlsmeditation weckt entsprechende Hirnregionen, die bei gütigem und hilfsbereitem Verhalten aktiv sind.

Meditation wirkt sich besonders aus auf

  • die  Balancierung deines Nervensystems 
  • die Aktivierung deiner Spiegelneuronen
  • die Steigerung deiner Empathie 
  • Gedankenfreiheit
  • Cholerische Ausbrüche
  • Magenkrämpfe
  • dauernde Müdigkeit 
  • Kopfschmerzen  
  • Entzündungen in deinem Körper

     

    Regelmäßige Meditation lässt dich

    • wacher und konzentrierter werden
    • auf den Boden kommen, wenn dein Stresslevel zu hoch ist
    • deinen Selbstwert erhöhen und mehr innere Stärke gewinnen
    • deine Ängste in Mut verwandeln
    • negative Gedankenkarusselle auflösen
    • in Belastungssituationen rascher entspannen und neue Energie finden
    • schneller ein Wohlgefühl empfinden
    • fokussierter werden und klarer denken
    • Lernaufgaben leichter meistern

     

In der Natur kannst du dich wunderbar entspannen.
Meditation schenkt dir Ruhe und Entspannung an deinem Lieblingsplatz. https://pixabay.com/de/users/silviarita-3142410/; silviarita

Welche Meditation ist für mich als Anfänger richtig?

Meditation für dich als Anfänger sollte dir gut tun und du solltest sie mögen. Anleitungen zur Meditation für Anfänger vermitteln dir deine gewählte Meditationsform  und – technik Schritt für Schritt. Die Meditationsdauer kannst du, beginnend mit ein paar Minuten täglich, langsam steigern.

Als erstes solltest du  einen Meditationplatz finden, an dem du am besten täglich, ungestört und in Ruhe meditieren kannst. Eine geeignete Sitzposition im Lotossitz, auf einem Meditationskissen, auf einem Stuhl, oder in einer bequemen Liegeposition, ist ideal, um deinen Geist bewusst zu beruhigen.

Wen du nicht so viel Meditationspraxis hast, ist es für dich vielleicht  nicht so einfach länger als ein paar Minuten achtsam still zu sitzen oder im Liegen nicht plötzlich entspannt einzuschlafen. Grundsätzlich ist das nicht schlimm und trägt ebenfalls zu deiner Erholung und innerer Balance bei. 

Wie kann ich Meditation lernen?

Meditation lernen kannst du am besten, wenn du sie einfach anwendest und dabei deinen Zustand des offenen Gewahrseins innerlich erfährst. Dabei steht Perfektionismus nicht an erster Stelle.  Stilles Beobachten deines Atems und deiner Gedanken vertiefen heilsam dein Bewusstsein.

Für viele Meditationstechniken gibt es Meditationsanleitungen und Meditationskurse in deiner näheren Umgebung, oder Meditationsreisen von unterschiedlichen Anbietern. Am besten schaust du dich einfach mal um und spürst intuitiv, welche Meditationsform dir ein besonders gutes Gefühl gibt.

Welche Arten von Meditation gibt es?

Möchtest du dich bei deiner ausgewählten Meditation lieber bewegen oder still sitzen, stehen oder liegen?

Die Form der passiven oder kontemplativen Meditation beinhaltet folgende Meditationsarten

  • Achtsamkeitsübungen
  • Zen – Meditation
  • Vipassana Meditation
  • Samatha-Meditation
  • Gebet
  • Atemmeditation
  • Transzendentale Meditation
  • Konzentrationsmeditation
  • Stille – und Ruhemeditation
  • Entspannungsmeditation
  • Kerzenmeditation
  • MBSR

Die Form der aktiven Meditation mit körperlichen Übungen beinhalten folgende Meditationsarten:

  • Yoga
  • Tantra
  • Tai Chi
  • Qigong
  • Karate
  • Bewusstes Gehen
  • Rezitieren von Gebeten oder Mantras
Meditatives Malen entspannt und schenkt Zufriedenheit.
Das mediative Ausmalen von Mandalas hat eine tiefenentspannende Wirkung. https://pixabay.com/de/users/A_Different_Perspective-2135817/; A_Different_Perspective

Kann ich auch kreativ meditieren?

Bist du kreativ und möchtest gerne mal alternativ zu den vorgegebenen Meditationsprogrammen deine eigenen Fähigkeiten meditativ entfalten? Gerade schöpferische Prozesse, mit dem Ziel der meditativer Versenkung, schenken dir tiefe Entspannung und Glücksgefühle.

Im folgenden habe ich dir ein paar kreative Meditationen zusammen gestellt, die dich in innere Harmonie bringen und dein Selbstbewusstsein stärken können:

Die Malbuch Meditation

In vielen Buchläden oder auch in Online Shops findest du Malbücher mit Mandalas und anderen meditativen Motiven  zum Ausmalen. Sie sind ein wundervolles Anti – Stress – Mittel mit dem du dir zu Hause und zwischendurch eine tolle tiefenentspannende innere Oase schaffen kannst.

Wenn du dir ein Malbuch mit ansprechenden Themenmotiven,  und Buntstifte zugelegt hast, kann es auch schon los gehen. Vielleicht hörst du beim Malen eine wohltuende meditative Musik und zündest dir eine schöne Kerze an.  Genieße während deiner kreativen Malmeditation deine Zeit der Ruhe. 

Das meditative Schreiben

Schreibst du lieber? Dann kann meditatives Schreiben deine Gedanken beruhigen, in dem du sie auf ein Blatt Papier bringst.  Mit mehr Gelassenheit löst du dich im Schreibprozess von ihnen. Durch deine Konzentration während des Schreibens erlangst du eine Bewusstseinsstufe der geistigen Sammlung.

Ideal ist es, wenn du dir täglich regelmäßig ungefähr 10 bis 30 Minuten Ruhe und Zeit nimmst, um deine Gedanken auf das Papier fließen zu lassen. Die beste Tageszeit ist der Morgen direkt nach dem Aufwachen. Vielleicht hilft es dir auch inspirierende Texte meditativ abzuschreiben.

Das meditative Ausdrucksmalen

Eine Auszeit frei von Erfolgs – und Erwartungsdruck ermöglicht dir das meditative Ausdrucksmalen. Dieser kreative Weg der Meditation erhöht deine Selbstentfaltung und persönliche Weiterentwicklung. Der Malprozess spricht deine ganzen Sinne, Gefühle und deine Intuition an. 

Mit Pinsel, deinen Händen und verschiedenen Farben und Materialien sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dabei können sich emotionale, stressbedingte Blockaden lösen. Du durchlebst dabei einen Transformationsprozess und empfindest tiefe Erfüllung und Glück.

Der meditative Tanz

Hast lieber Lust auf meditative Bewegung und möchtest deine inneren Batterien wieder aufladen?  Meditatives Tanzen steigert deine Leistungsfähigkeit und ist eine Form der klassischen Meditation. Meditative Tänze werden zu meditativer Musik überwiegend in der Gruppe getanzt.

Es gibt auch kreative meditative Tänze, die Visualisierungen und meditative Bewegungsgeschichten integrieren. Die Bewegungsabfolgen sind frei und du kannst dabei wunderbar deinen Körper, seine Bewegungen und Schwingungen spüren und deine Gefühle beim Tanzen ausdrücken. 

Die Reise durch deinen Körper

Diese Meditation bringt dir Entspannung und hilft dir, deinen Körper bewusster wahr zu nehmen. Während der Reise durch deinen Körper empfindest du erholsame Entlastung und das wohltuende Gefühl von Schwere und Wärme. Dabei  kannst du deine Gedanken loslassen und einfach beobachten.

Während der tiefen Entspannung auf deiner Körperreise schöpfst du neue Kraft. Du kehrst leicht und bedeutungslos in deine eigene Mitte zurück und spürst bewusster worauf es ankommt. Nehme deinen inneren Frieden nach deiner Reise durch den Körper mit in deinen Alltag. 

Der sichere innere Ort

Deinen sicheren inneren Ort kannst du immer aufsuchen, wenn du Schutz brauchst und eine belastende Situation leichter verarbeiten möchtest. Diese Meditation geht auf die Nervenärztin und Psychoanalytikerin Dr. Louise Reddemann zurück.

Die Sicherer innerer Ort –  Meditation wird in der Traumatherapie eingesetzt und hat heilende Wirkung auf Folgen von Schockerlebnissen. Nachdem du dich entspannt hast, visualisierst du deinen inneren Lieblingsort, an dem du dich wohl, geborgen und absolut  sicher fühlst. 

Welche Meditation ist die beste bei meiner Depression?

Meditation  unterstützt deine Heilung von Angst -, Stress – und Überlastungssymptomen. Energiemangel und disharmonischer Energiefluss von Körper und Geist werden durch regelmäßige Meditation in Harmonie gebracht. Dein fortlaufendes Gedankenkarussell wird gestoppt.

Es hat sich gezeigt, dass dir besonders die passive Meditation oder auch das Achtsamkeitstraining hilft, deine Gedanken auf das Betrachten von Bildern, der Natur oder Texten zu konzentrieren und dabei deine Stress – und Erschöpfungsymptome zu linden. 

Jedoch sind auch Bewegung und Sport sehr hilfreich bei Depressionen. Yoga und Qigong unterstützen dich dabei, über die Bewegungen von inneren heraus zu los zulassen. Über die regelmäßige Anwendung von Bewegungsübungen erfährst du einen besonders wirkungsvollen Abbau von Angst und Stress.

Welche Meditation hilft mir bei meiner Angst?

Meditation wirkt sehr effektiv bei Angststörungen, Phobien, beschleunigtem Herzschlag, Bluthochdruck und dem Gefühl der Bedrohung in Alltagssituationen. In einem Zustand der Entspannung und Beruhigung kann dein Körper nicht mehr mit Angst reagieren. 

Die Achtsamkeitsmeditation, Atemmediationen und sanfte Yogaübungen verbessern schnell und anhaltend den Tonus deines Vagusnervs, dem größten Nerv im Parasympathikus. Er gilt als „Ruhenerv“ oder auch „Erholungsnerv“ in deinem vegetativen Nervensystem.

Die Erhöhung des Vagusnerv – Tonus schenkt dir gute Gefühle. Durch die Meditation erlebst du viel mehr Gefühle der Liebe, des Mitgefühls und des Wohlwollens. Auch dein Schlafverhalten verbessert, löst und entspannt sich. So sieht deine Welt, bei regelmäßiger Übung, wieder sonniger aus.

Kindern macht Meditation Spaß.
Für Kinder ist Meditation ganz natürlich. https://pixabay.com/de/users/Pezibear-526143/; Pezibear

Hilft Meditation auch meinem Kind?

Kinder liebe Meditation. Für dein Kind ist Meditation ein ganz selbstverständlicher Prozess. Spielen ist für Kinder schon Meditation. Dabei befinden sie sich in ihre eigenen Phantasiewelt, entspannen sich und gewinnen spielerisch wachsende Problemlösungskompetenz. 

Meditationen, bei denen dein Kind still sitzen muss, spricht es nicht besonders an. Dagegen mag es Malmeditationen und Bewegungs – und Tanzmeditationen mit Musik. Die Erzählung einer meditativen Traumgeschichte, schön eingekuschelt im Liegen oder Sitzen, liebt dein Kind bestimmt sehr.

Meditation für Kinder steigert ihre Konzentrationsfähigkeit, geistige Energie und ihre Achtsamkeit. So verbessern sich auch die schulischen Leistungen deines Kindes.  Kinder können in jedem Alter meditieren. Im Kindergartenalter lauschen Kinder zum Beispiel sehr gerne dem Ton einer Klangschale.

Welche Musik zu meiner Meditation?

Musik zum Meditieren gibt es in einer breiten Palette auf dem Musikmarkt. Musik zum Yoga, Traum – und Körperreisen mit Musik oder meditative Tanzmusik vermittelt dir einen weiteren Wohlfühlfaktor bei deinen Meditationsübungen und hilft deinem Gehirn zu einem Glückskick.

Eine Musikrichtung zur Balancierung von rechter und linker Hemisphäre und  zur Anregung der Zirbeldrüse sind binaurale Töne. Binaurale Musik schwingen dein Gehirn auf die Frequenz des Gehirns eines gesunden Menschen ein. Entspannung und Konzentration werden dabei gesteigert.

Binaurale Beats solltest du mit Kopfhörer hören, denn die Schallwellen haben auf beiden Ohren eine leicht unterschiedliche Frequenz. EEG Messungen stellten dar, dass sich das Gehirn, während der Aufnahme von Frequenzen binauraler Beats, dieser Schwingungsfrequenz annähert.

Ganzheitliche Harmonisierung von Körper, Geist und Seele ist ein großer Gewinn der Meditation.
Meditation wirkt harmonisierend auf dich. https://pixabay.com/de/users/FelixMittermeier-4397258/; FelixMittermeier

Welche App für meine Meditation?

Wenn du zuhause oder zwischendurch zum Beispiel am Arbeitsplatz meditieren möchtest, dann bietet es sich an, auf eine Meditations – App zurück zu greifen.  Mit einer Meditations – App kannst du online meditieren oder eine Erinnerungsfunktion für deine tägliche Meditation einrichten.

Meditieren mitten in deinem Alltag bringt dir mehr Achtsamkeit im Hier und Jetzt. Richtig meditieren gelingt dir vielleicht auch ohne App. Möglicherweise besuchst du auch einen Meditationskurs. In jedem Fall schenkt dir Meditation zwischendurch und to Go ganzheitlich mehr Gesundheit.

Hier habe ich für dich eine Liste der beliebtesten Meditations – Apps zusammen gestellt

  • 7Mind
  • 10% Happier
  • Calm
  • Headspace
  • Stop, Breathe & Think
  • Du hast Pause
  • Meditaion Easy
  • 5 Minuten Meditation

Fazit

Grundsätzlich ist Meditation für dich geeignet, wenn du aus Stress und der energieraubenden Hektik deines Alltags aussteigen will. Regelmäßige Meditation biete dir die Möglichkeit achtsamer und empathischer mit Menschen und Situationen in deinem Leben umgehen zu können. 

Meditation hat eine lange Geschichte. Sie wurde und wird auch weiterhin mit großem Interesse erforscht. Es ist wissenschaftlich belegt, dass sich regelmäßige Meditation besonders positiv auf die neuronale Gehirnentwicklung auswirkt. Ich wünsche dir nun von Herzen mehr innere Balance, neue Energie und viel Glück mit deiner Wunschmeditation.

Weiterführende Medien