Welche Farbe hat deine Motivation?

Ist unsere Motivation stark und heilsam, können wir alles vollbringen. (Dalai Lama)

Motivation was ist das?

Interessiert es dich zur Zeit, wie du mehr Motivation bekommen kannst, um deine Ziele zur erreichen? Möchtest du gerne mehr über die verschiedenen Wege der Motivation erfahren. Leidest du vielleicht öfter unter Stress und Belastungen, weil du dich zu stark an Erwartungen deines Umfeldes orientieren musst.

Dann bist du hier richtig und mein Blogbeitrag kann dir dabei helfen, deine Motive besser zu verstehen und ihre Ursachen und Auslöser näher zu beleuchten. Was bedeute nun „Motivation“? Der Begriff „Motivation“ lässt sich von dem lateinischen Verb „movere“, was „bewegen“ oder „antreiben“ bedeutet, herleiten.

Grundsätzlich haben deine verschiedenen Bedürfnisse einen, mehr oder weniger intensiven, Einfluss auf die Motive, aus denen heraus du handlungsbereit und aktiv wirst. Dabei gibt es einen bestimmten Moment, ab dem du mit deiner Motivation sozusagen über den Rubikon bist und ins Handeln kommst, ohne noch einmal einen Schritt zurückgehen zu können.

Deine Motive lösen in dir den Impuls aus, sie zu befreidigen.
Deine verschiedenen Bedürfnisse geben dir einen Anreiz zu ihrer erfolgreichen Erfüllung. Bild von Shad0wfall auf Pixabay

Welche Formen der Motivation gibt es?

Maslow hat mit seiner bekannten Bedürfnispyramide sehr gut deine unterschiedlichen, aufeinander aufbauenden, psychologischen Bedürfnisse dargestellt. Sie gliedern sich, übergreifend gesehen, in körperlich – energetische Motivationsaspekte und mentale Facetten. Nähere Information findest du in meinem Blogartikel Wie gut passt du auf dich auf?

Es gibt in der Motivationspsychologie noch zwei weitere Beschreibungen von Motivationsquellen.  Die Intrinsische Motivation oder auch der Flow beschreibt alle, aus deinem Inneren kommenden, Motivationsimpulse. Sie entstehen unabhängig von äußeren Anreizen, die für deine intrinsische Energie sogar sehr kontraproduktiv sein können.

Der intrinsischen Motivation steht die extrinsische Motivation, die dich von außen zu bestimmten Wahrnehmungen und Handlungen veranlassen will, gegenüber. Das kann zum Beispiel ein Lob für dein intrinsisch entstandenes Kunstwerk sein. Der Einfluss deines Gehalts oder Belohnungen wie z.B. ein Firmenwagen, etc. stellen ebenfalls extrinsische Motivationsstrukturen dar.

Wo entsteht meine Motivation im Gehirn?

Deine Motivation zur Ernährung und Fürsorge für dich und deine Lieben bietet einen lebenswichtigen Anreiz. Wenn dir die Lust und der Antrieb fehlen, um für dich und dein Umfeld gut zu sorgen, wird  dein Leben immer mehr Defizite und schließlich auch lebensbedrohende Aspekte aufweisen. Extrinsische Motivationsstrukturen können dir in deiner Krise ein Gerüst von außen geben.

Die Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin reguliert in deinem Gehirn eine Art Belohnungssystem. Darüber empfindest du bestimmte Motive, wie zum Beispiel Geld, Erfolg oder Schönheit, als begehrenswert und anziehend. Sie können dein Leistungsmotiv werden. Diese Motive lösen in dir jedoch möglicherweise auch Ablehnung und wenig Attraktivität  aus.

Meistens sorgt dein mesolimbisches System über die Ausschüttung von Dopamin in deinem Gehirn dafür, dass du Erfolg als einen starken Motivator erlebst. Diese Reaktion empfindest du als angenehme Belohnung und so verstärkt sie dein Verhalten positiv, wieder neue Erfolgserlebnisse anzustreben und deine Aufgaben zu meistern.

Motivation was bedeutet das für mich?

Deine Motivation ist also die treibende Kraft, um dich zu einem zielorientierten Handeln anzuregen.  Dabei geht es häufig, gemäß der maslowschen Bedürfnispyramide, um die Befriedigung deiner Grundbedürfnisse auf verschiedenen Ebenen. Auch Impulsentscheidungen zwischen fight or flight (Kampf oder Flucht) bei drohender Gefahr, gehören dazu.

Lebenswichtig notwendige  Entscheidungen, wie zum Beispiel in einer Gefahrensituation, lösen in deinem Körper impulshaft das Signal „Kampf oder Flucht“ aus. Evolutionsorientierte Reaktionen für dein ursprünglich nacktes Überleben sind heutzutage allerdings nicht mehr primär erforderlich. Daher zeigt sich dieser Kampf – oder Flucht – Modus heute in anderen Facetten.

Wie sieht deine erste Reaktion in einer Stresssituation, vor einem wichtigen Mitarbeitergespräch mit deinem Chef oder wenn sich dein Kind schlimm verletzt hat, aus? Wie fühlst du dich dabei? Kannst du in jedem Fall authentisch und spontan lösungsorientiert handeln und deinen fight – or flight – Instinkt ausagieren?

 Farben haben einen Einfluss auf deine Seele.
Durch Einsatz von Farben kannst du deine inneres Motivationspotential positiv anregen. Bild von Doreen Sawitza auf Pixabay

Welche Farbe hat meine Motivation?

Der Einsatz von verschiedenen Farben kann dich motivieren, deine Ziele und Wünsche leichter zu erreichen. Die Farben Gelb, Orange und Rot können auf dich belebend, stimmungsaufhellend, inspirierend und anregend wirken. Blau – und Violetttöne lösen eher geistige und kreative Prozesse aus. Sie motivieren dich zu entspannen und deine spirituelle Wahrnehmung  zu erweitern.

Grüntöne als häufigste Naturfarbe, Cyan und Aquamarin schenken dir Klarheit, Sicherheit und inneren Frieden. Meditations – und Achtsamkeitsübungen in der Natur oder auch in grünbetonten Räumen unterstützen dich, deine inneren Ressourcen zu balancieren und aufzufüllen. Deine intrinsischen Motivation erhält so eine sanften, erfrischenden Kick.

Ausgleichend dazu erdet und stabilisiert dich die Farbe Braun. Weiß aktiviert  deine Empfindung für Klarheit, Reinheit und kann deine Emotionen basieren. Schwarz ist wie Weiß und Grau ja eigentlich keine Farbe und bietet dir in deinem Motivationsprozess Kraft, Sicherheit und emotionale Tiefe. Dagegen unterstreicht Grau deine Motivationsfarben aus dem Farbspektrum.

Wie kann ich meine Motivation steigern?

Um deine Motivation zu steigern, solltest du dir zuerst einmal deine grundlegenden Bedürfnisse und deine, daraus folgenden, Ziele bewusst machen.  Vielleicht schreibst du sie auf oder gestaltest eine tolle Collage. die du dir an einem gut sichtbaren Platz aufhängen kannst.  Besonders dein Wunsch nach Erfüllung deiner Grundbedürfnisse gibt dir den richtigen Drive.

Dein grundlegendes Bedürfnis nach einer Wohnung, nach Geld für deine Ernährung und Kleidung, oder nach Partnerschaft, Liebe und Anerkennung lässt die Motivation entstehen,  dein physiologisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Wenn du zum Beispiel Hunger hast, dann bist du vielleicht  besonders motiviert, genug Geld für deine gesunde Ernährung zu verdienen.

Dabei wird die stärkste, nachhaltigste Motivation zur Homöostase aus deiner eigenen, inneren Überzeugung geboren. Diese Form der Selbstmotivation macht dich unabhängig von behindernden Einflüssen von Außen oder dem Korrumpierungseffekt.  Damit eröffnest du dir erfolgreich einen starken Motivationsweg, um im Flow deine Wünsche und Ziele zu erreichen.

Glaube an deinen Erfolg.
Nutze deine Macht der erfolgreichen Selbstmotivation. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Wie funktioniert meine Motivation auch ohne Wettbewerb?

Warst du schon einmal völlig begeistert von einer Sache und total motiviert dich für ihre Verwirklichung einzusetzen? Jedoch begann dein Umfeld dich plötzlich auszubremsen und in Konkurrenz mit dir zu gehen? Wie hast du dich dabei gefühlt? Konntest du dem Bedürfnis deiner intrinsischen Motivation weiterhin folgen oder fühltest du dich eher extrinsisch behindert?

Hier liegt die Lösung deines Problems, auch ohne Wettbewerb und äußere Anreize motiviert zu sein, deine Ziele zu erreichen.  Dabei kommt es auf einen Perspektivenwechsel an. Gerade im Hinblick auf deine Prägung durch die Leistungsgesellschaft, fällt es dir vielleicht nicht leicht auf Feedback und Kontrolle von außen zu verzichten und dich unabhängig davon zu motivieren.

Sicher kannst du nicht immer den gesellschaftlichen Leistungsanforderungen entfliehen. Wie wäre es, wenn du sie einfach umarmst und positiv annimmst? Damit hast du die Möglichkeit, ihre Power zu nutzen und verlierst keine Kraft mehr in der Reibung mit ihr. Lass dich dabei nicht von äußeren Belohnungen beeinflussen. Vertraue deinem Flowfeeling in völliger Eigenverantwortung.

Wie finde ich Motivation zum Lernen?

Wie du Motivation zum Lernen finden kannst:

  • Lege deine Lernziele fest
  • Unterteile deine Lernziele in Zwischenschritte oder Unterziele
  • Suche dir eine Lerngemeinschaft und lerne im Team
  • Mache deinen Schreibtisch frei für deine Lernunterlagen
  • Finde deine Motivationsschlüssel heraus
  • Visualisieren positiv deine Lernerfolge
  • Starte sofort und schiebe deine Lerneinheiten nicht auf (keine Prokrastination)
  • Finde Sicherheit und Orientierung in täglichen, festen Lernritualen
  • Mache regelmäßig kleine Lernpausen
  • Belohne dich selbst für deine Lernerfolge

Eine sehr erfolgreiche Methode zur Erhöhung deiner Lernerfolge stellt die Autorin Gabriele Oettingen in ihrem Buch Die Psychologie des Gelingens vor. Hier veröffentlicht  Gabriele Oettingen die Ergebnisse ihrer Forschungen auf dem Gebiet der Motivation.  Darauf aufbauend entwickelte sie ihre WOOP – Methode (Wish, Outcome, Obstacle, Plan) mit erstaunlichen Ergebnissen.

Die WOOP – Methode funktioniert bestens, wenn du sie mit deinen eigenen Wünschen anwendest. Wenn du möchtest, dann kannst du die WOOP – Methode auch zwischendurch über die WOOP -App, von deinem Handy aus, einsetzten.  Die WOOP – Methode baut das Element „Hindernis“ mit ein und entwickelt, für seinen Umgang damit, einen Wenn-Dann-Plan.

Deine intrinsische Motivation setzt auch eine gute Planung vorraus.
Dein Flowfeeling kommt von innen und gelingt mit der richtigen Planung. Bild von Mari Ana auf Pixabay

Wie bekommst du Motivation zum Abnehmen?

Hast du schon öfter festgestellt, dass deine Motivation erfolgreich abzunehmen, nicht ausreichte. Doch wie findest du die richtigen Motivation, um erfolgreich dein Zielgewicht zu erreichen? Wichtig ist hierbei, deine wirklichen Gründe für deinen Wunsch abzunehmen herauszufiltern und am besten aufzuschreiben. Es geht also um dein „Warum abnehmen?“.

Hier findest du 10 Motive, um erfolgreich abzunehmen:

  • Verbesserung deiner Gesundheit
  • Bewusste, gesunde Ernährung
  • Wohlbefinden für dich und deine Familie
  • Erfolgreiche Erreichung deiner Wünsche und Lebensziele
  • Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl gewinnen
  • Wohler fühlen in deiner Beziehung
  • Du selbst sein wollen
  • Freude an der Bewegung
  • Drive kleinere oder größere Dinge in deinem Leben zu verändern
  • Verbesserung deiner Lebensqualität

Vielleicht hat dich diese Liste inspiriert, selbst weitere, persönliche Gründe zu finden, warum du gerne abnehmen möchtest. Schreibe sie am besten auf ein großes Blatt Papier, male sie, gestalte eine tolle Collage und hänge dir deine Gründe gut sichtbar auf. Achte darauf, dass deine Motivation hauptsächlich intrinsisch basiert ist und nichts kann dich dabei aufhalten abzunehmen.

Wie erhältst du Motivation für den Sport?

Gerade im Frühling fragst du dich vielleicht, was denn  der wirkungsvollste Weg ist, um im Sport so richtig durchzustarten. Im Folgenden findest du eine Reihe Motivationsimpulse, um deine guten Vorsätze, wieder mehr Sport zu machen, erfolgreich in die Tat umzusetzen. Die Motivation für mehr Sport beginnt in deinem Gehirn und über die Wahl des richtigen  Mindsets.

Abgesehen von funktionaler Kleidung und den richtigen Schuhen für deine gewählte Sportart, brauchst du ein gutes Gefühl für dich selbst und eine optimistischen Einstellung. Damit gelingt dir eher deine mentale Umpolung vom Flight – Modus auf dein Fight – Level. So gewinnst du schneller deine Motivation etwas für dich zu tun und deine Komfortzone zu verlassen.

Hier sind 15 Motivationsfaktoren für mehr Motivation bei deinen sportlichen Aktivitäten:

  • Definiere deine sportlichen Ziele nach der SMART – Formel (spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert)
  • Nutze eine gute Sport – App als begleitenden Motivator
  • Höre beim Sport motivierende Musik
  • Bevorzuge deine intrinsische Motivation
  • Löse dich von guten Ratschlägen und Belohnungen von Außen
  • Finde heraus, welche Sportart dir wirklich Spaß macht
  • Visualisiere deine sportlichen Ziele
  • Mache feste Trainingspläne und verbindliche Trainingstermine
  • Spreche in deiner Familien, deinen Freunden und Kollegen über deine sportlichen Erfolgserlebnisse
  • Entspanne dich mit Meditationstechniken (Zen – Meditation, MBSR  etc.) oder Entspannungsmethoden (Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training, etc.)
  • Fotografieren dich selbst bei Trainingsbeginn und erneut bei Trainingserfolg
  • Benutze eine gute Sportausrüstung
  • Wende motivierende Affirmationen an
  • Finde nette Trainingspartner
  • Starten durch und bleiben dran 🙂
Motivationstraining macht dich zum Gewinner.
Mit den richtigen Motivationsfaktoren kannst du erfolgreich deine sportlichen Ziele erreichen. Bild von Free-Photos auf Pixabay

Warum motiviert Musik dich?

Was löst Musik in dir aus? Welche Emotionen weckt sie in dir? Bestimmt hast du schon oft bemerkt, wie schnell dich der richtige Sound oder eine inspirierender Text motivieren und emotional bewegen kann. Die richtige Musik kann dir an Tagen, an denen alles schiefläuft oder du keine richtige Lust hast, schnell helfen wieder konzentrierter und produktiver zu sein.

Bestimmte Songs habe sich bereits als die besten Motivationslieder durchgesetzt. Sie schenken dir ganz besonders gute Laune und lösen ein optimistisches Feeling beim Sport aus. Du kannst sie je nach Sportart über Kopfhörer hören und dich durch ihren Beat motivieren lassen in einen powervollen Flow zu kommen.

Gute Zusammenstellungen von motivierenden Songs findest du auf iTunes oder Spotify. Du kannst dir auch selbst deine eigene Playlist mit deinen Lieblingsliedern für dein Motivationstraining zusammenstellen und beim Sport über Kopfhörer genießen. Hier findest du 10 der beliebtesten Workout – Songs für deine Bestleistung:

    • Shine on – R.I.O.
    • Right On! – Silicone Soul
    • Over My Head – The Fray
    • Boulevard of Broken Dreams – Green Day
    • Change of Heart – Perro del Mar
    • Flo Rida – Good Feeling
    • High Speed – Coldplay
    • Heavy Cross – Gossip
    • The Snow – Lenka
    • Lift Me Up – Moby

Weshalb ist Motivation wichtig für deine Arbeit?

Schon vor Beginn deines Arbeitsverhältnisses im Bewerbungsprozess erwartet dein möglicher neuer Arbeitgeber ein Motivationsschreiben von dir. Im Bewerbungsgespräch fragt er dich sicher, was dich denn zu deiner Bewerbung für diese Stelle motiviert hat. Dem Motivationsfaktor wird im Job  immer mehr Bedeutung zugemessen.

Nach einer Beschreibung der Wirtschaftspsychologischen Gesellschaft, bedeutet Motivation eine innere Energiequelle, die zu Verhaltensweisen anregt. Motivation symbolisiert damit dein Streben nach Zielen.  Unterschiedliche Motive, wie zum Beispiel Macht, Selbstverwirklichung oder Sozialkontakt können dein inneres Streben auslösen.

Was hat deine Arbeitsmotivation nun damit zu tun?  Es ist den Personalern wichtig den richtigen, motivierten Mitarbeiter für die angebotene Arbeitsstelle auszuwählen. Sie möchten herauszufinden, wie gut du dich mit der neuen Arbeitsstelle identifizieren kannst und möchtest. Damit erhöhen sich deine Wertschöpfung, deine Einsatzbereitschaft und dein Wohlbefinden.

Do what you love.
Ganz besonders im Flow bist du, wenn du das tust, was du wirklich liebst. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Motivationsloch, was kannst du tun?

Fühlst du dich manchmal doch erschöpft, möchtest dir einfach nur deine Decke über den Kopf ziehen und hast keine richtige Lust in den Tag zu starten? Vielleicht brauchst du bei einem kurzen Motivationstief wirklich einfach mal eine kleine Auszeit. Möglicherweise hast du gerade Streit mit deinem Partner oder Stress im Job. Das lässt deine Stimmung sinken.

Falls es sich um eine vorübergehende Phase handelt, dann findest du normalerweise schnell wieder aus deiner Demotivation heraus.  Wenn du jedoch bemerkst, dass dein Tief länger dauert und sich dauerhaft Lustlosigkeit, Müdigkeit oder Prokrastination einstellt, dann solltest du dich einem guten Freund anvertrauen oder einen Termin beim Hausarzt machen.

Hier findest du 10 Tipps für deinen erfolgreichen Ausstieg aus dem Motivationsloch:

  • Komm ins Handeln und durchbreche dein Gedankenkarussell
  • Ermutige dich selbst und gebe dir keine Schuld an der Situation
  • Richte deinen Blick auf deine Erfolge und Fähigkeiten
  • Unternehme etwas Schönes und triff dich mit deinen Freunden
  • Richte deinen Focus auf Aufgaben, die dir Spaß machen
  • Unterteile große Projekte in mehrere, kleinere Etappen
  • Probiere einfach mal etwas Neues aus
  • Belohne dich, wenn du dein Etappenziel erreicht hast
  • Finde deinen Tagesrhythmus heraus und stelle dich darauf ein
  • Schaue nicht nach rechts und links, denn es kommt nur auf dich selbst an

Welche Wirkung haben Motivationssprüche auf dich?

Gute Motivationssprüche helfen dir, aus ewigem Planen ins Handeln im Hier und Jetzt zu kommen. Wenn bei dir die Luft raus ist, schenken sie dir wieder  frischem Wind und bewegen dich zur Erfüllung deiner Bedürfnisse. Sie stärken deinen intrinsischen Motivationsfaktor und machen dich unabhängiger von äußeren Einflüssen und Belohnungen.

Motivationssprüche können Zitate von bekannten Persönlichkeiten sein, die dich ansprechen. Auch positive Affirmationen, die zu deinem Motiv passen, sind häufig ganz besonders wirkungsvoll, um dich aus deinem Tief herauszuholen. Die Auswahl  motivierender Worte, nach deinen Bedürfnissen, kann dich zur Selbsterkenntnis und Reflexion anregen.

Hier findest du eine Liste von 15 wirkungsvollen Motivationssprüchen:

  • Du kannst die Wellen nicht stoppen. Aber du kannst lernen, auf ihnen zu surfen. (Jon Kabat Zinn)
  • Das Problem ist nicht das Problem. Das Problem ist deine Einstellung zu dem Problem.
  • Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
    (Mahatma Gandhi)
  • Wenn alles gegen dich zu laufen scheint, erinnere dich daran, dass das Flugzeug gegen den Wind abhebt, nicht mit ihm.
    (Henry Ford)
  • Du bist nicht das Opfer der Welt, die du siehst. (Ein Kurs in Wundern)
  • Je schwieriger ein Sieg, desto größer die Freude am Gewinnen.
    (Pelé)
  • Wer nicht will, findet Gründe. Wer will, findet Wege.
  • Die wahre Kunst: Erwarte nichts und schätze alles.
  • Mein Ziel ist es glücklich zu sein – nicht perfekt.
  • Tu was du kannst, mit dem was du hast, dort wo du bist. (Theodore Roosevelt)
  • Entweder wir finden einen Weg oder wir machen einen. (Hannibal)
  • Ein Schiff ist sicherer, wenn es im Hafen liegt. Doch dafür werden Schiffe nicht gebaut. (Paulo Coelho)
  • Lass dich nicht unterkriegen, sei frech und wild und wunderbar. (Astrid Lindgren)
  • Das Geheimnis des Glücks ist die Freiheit. Das Geheimnis der Freiheit aber ist der Mut. (Thukydides)
  • Die Natur schafft immer von dem, was möglich ist, das Beste. (Aristoteles)
Im Flow gelingt dir alles mit Leichtigkeit.
Intrinsisch motiviert kommst du in den Flow und es gelingt dir leichter deine Ziele zu verwirklichen. Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Fazit

Die innere Motivation lässt in dir Power für dein zielgerichtetes Verhalten entstehen. Die daraus sprudelnde Energiequelle äußert sich in deiner Handlungsbereitschaft. Sobald sie ausgelöst wurde, vereint sie sich mit deinem Durchhaltevermögen und deiner Willenskraft. Deine Motivationsquellen können intrinsisch oder extrinsisch begründet sein.

Wenn du deine Handlungsmotivation überwiegend durch Anreize von Außen, wie Belohnung oder Ratschläge, steuern lässt, wird dein inneres Engagement gelähmt. Dein Gefühl, dich selbstbestimmt wahrzunehmen, wird dabei ausgehebelt. Dabei wird deine Begeisterung an deiner Tätigkeit (Flow) außer Kraft gesetzt werden (Korrumpierungs- oder Overjustification-Effekt).

Du kannst deine Motivation in allen Bereichen deinem Lebens steigern, wenn du dir deiner Gründe und Ziele für dein Grundbedürfnis oder Motiv bewusst bist. Besonders deine sportliche Leistungsmotivation  gelingt dir mit Erfolg  über ein passendes Motivationstraining und die richtige mentale Einstellung. So bist du insgesamt selbstbewusster, erfolgreicher und fühlst dich wohler.

Weiterführende Medien

Wieviel Empathie habe ich?

Empathie bedeutet einfühlendes Verständnis.

„Urteile nie über einen anderen, bevor Du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gegangen bist“  (Indianisches Sprichwort)

Empathie was ist das?

Wie ist das mit deiner Empathie? Fragst du dich, ob dein Partner zu wenig Empathie hat, weil du meinst, dass er dich nicht richtig versteht? Beschäftigt dich die schwierige Situation deines Kindes in Kita oder Schule. Hast du das Gefühl, es wird nicht so richtig wahr genommen und erhält oft nicht, was es wirklich für seine emotionale Entwicklung braucht?

Wenn dir jemand sagt, du bist empathisch, dann spricht er damit deine Fähigkeit an, dich in andere Menschen mit ihren Einstellungen, Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen einfühlen zu können. Diese Bedeutung leitet sich von dem griechischen Wort empatheia ab. Übersetzt heißt das „Einfühlung“. Damit wird dein einfühlendes Verständnis umschreiben.

Empathie schenkt Beziehungen in Balance.
Deine Empathie zu deinem Partner vertieft und harmonisiert eure Beziehung. Durch empathische Empfindungen fühlt ihr euch gemeinsam wohler. https://pixabay.com/de/users/pixel2013-2364555pixel2013

Wo entsteht meine Empathie?

Wenn du angelächelt wirst, lächelst du dann fast automatisch zurück? Was empfindest du dabei? Spürst du die Freundlichkeit des anderen? Oder…wenn dein Kind beim Roller fahren hinfällt und sich am Knie verletzt, zuckst du dabei auch zusammen und fühlst die Energie des Schmerzes? Die Intensität deines Empfinden von Mitgefühl bringt dich in eine stärkere Beziehung zum anderen.

Empathie lässt sich also als deine eigene, beobachtende Reaktion, auf den Ausdruck von Emotionen des anderen Menschen, beschreiben. Dabei starten bestimmte Prozesse in deinem Gehirn. Nach Erkenntnissen des Hirnforschers Christian Keysers wird deine Fähigkeit Mitgefühl zu äußern im motorischen Cortex deines Gehirns ausgelöst.

Hier befinden sich deine Spiegelneuronen. Sie geben dir die Chance, andere Menschen ganz spontan und intuitiv zu verstehen. Das heißt also, unmittelbar, ohne dass du besonders nachzudenken brauchst, kannst du dich über deine Spiegelneuronen in den Anderen hineinfühlen und seine emotionalen Zustände und Gedanken verstehen.

Wie kann ich meine Empathie zeigen?

Deine Fähigkeit dich in andere hinein zu versetzen wird von Psychologen auch als Handeln aus Sympathie bezeichnet. Damit ist  spontan geäußerte Zuneigung gemeint. Von dem lateinischen Wort sympathia und aus altgriechischen Wort sympátheia, leitete sich die deutschen Begriffe Mitgefühl und mitleiden ab.

Grundsätzlich werden drei Bereiche der Empathie unterschieden:

  • Emotionale Empathie
  • Kognitive Empathie
  • Soziale Empathie

Deine Fähigkeit zur emotionalen Empathie bezieht sich mehr auf dein Vermögen das gleiche zu empfinden, wie der Mensch den du beobachtest, dir signalisiert. Deine Befähigung zur kognitiven Empathie geht darüber hinaus und beschreibt zusätzlich dein Verständnis für die Gedanken und Absichten anderer Menschen und deine Schlussfolgerungen bezogen auf ihr Verhalten.

Deine soziale Empathie erweitert deine empathischen Fähigkeiten um einen weiteren Schritt. Hierbei geht es um dein Verständnis und deine konstruktive Kommunikation, bezogen auf umfassende soziale Gesamtsituation von Menschen aus verschiedenen Kulturen, mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften und Werthaltungen.

Dein Kind ist mit dir schon im Mutterleib empathisch verbunden.
Deine empathische Verbindung mit deinem Kind ist etwas ganz besonderes. https://pixabay.com/de/users/StockSnap-894430/StockSnap

Wie kann ich meine Empathie zeigen?

Wenn du am anderen und seiner Welt, in der er lebt, ehrliches Interesse hast und offen auf ihn zugehst, zeigst du ihm damit, dass du ihn gut verstehen kannst und mit ihm empfindest. So fühlen sich die Menschen in deinem Umfeld von dir angenommen und gehen ebenfalls herzlicher, freundlicher und interessierter auf dich zu.

Empathie zeigt sich im Mitfühlen ohne mit zu leiden. Anteil an den Gefühlen und der Situation des anderen Menschen kannst du durch aktives Zuhören und aktives Nachfragen äußeren. Du zeigst deinem Gegenüber durch deine Gestik, Mimik und eine zugewandte Körperhaltung, dass du ihm deine ganz besondere Aufmerksamkeit schenkst und ihm verständnisvoll zuhörst.

Das richtige Maß an Empathie für dein eigenes Wohlgefühl, findest du im Vertrauen auf deine eigene Intuition und dem Wissen, deine empathischen Impulse auch mal zu hinterfragen. So gelingt dir über deine innere Verbindung zu dir selbst eine ausbalancierte Verbindung zum anderen.

Hier findest du eine Liste mit Empathie – Impulsen:

  • Vorurteilsfrei auf andere zugehen
  • Offen sein
  • Menschen und Umfeld beobachten
  • Situation des anderen beleuchten
  • Interesse zeigen
  • Zeit nehmen
  • Geduld haben
  • Empathie wachsen lassen
  • Mitgefühl zeigen
  • Verständnis ausdrücken
  • Auf Mimik, Gestik und Körpersprache achten

Warum Empathie für dich wichtig ist?

Empathie wirkt sich harmonisierend auf all deine Beziehungen aus und kann dir in deinem Job mehr Erfolg bringen. Mögliches Konfliktpotential sinkt und durch dein einfühlendes Verständnis für die augenblickliche Situation deines Partners oder die schulischen Probleme deines Kindes. Damit verbessert sich die zwischenmenschliche Atmosphäre. Konflikte lassen sich so leichter lösen.

Damit lassen sich in deiner Familie oder an deinem Arbeitsplatz bessere Kompromisse finden. Das Stresslevel in deinen Beziehungen sinkt.  Empathisches Miteinander vertieft deine Freundschaften und macht sie haltbarer. Ohne Empathie könnten deine Freundschaften gar nicht entstehen.

Sicher brauchst du selbst auch manchmal emotionale Unterstützung. Wie fühlst du dich, wenn dir jemand empathisch begegnet? Fühlst du dich erleichtert, atmest auf und kannst deine Schultern wieder lockern? Findest du mehr Nähe zu dem Menschen, der dir empathisch begegnet. Sicher suchst du im Gespräch mit ihm mehr Augenkontakt und kannst selbst wieder strahlen.

Warum ist Empathie für deine Kinder wichtig?

Die Fähigkeit zur Empathie gilt bei Wissenschaftlern immer mehr als Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben. Der Forscher Dr. Brad M. Farrant von der University of Western in Perth/Australien sagt dazu: „Die Fähigkeit, sich in andere ­hineinzuversetzen, spielt in der heutigen Gesellschaft eine Schlüsselrolle.“

Eine Grundeigenschaft zum Erlangen empathischer Fähigkeiten ist die Wahrnehmung der eigenen Gefühle. So kannst du als Mutter oder Vater deinem Kind helfen empathisch zu sein, wenn du, im Gespräch mit ihm, seine Gefühle benennst, z. B. mit Sätzen wie:“ Da kommt die Mami wieder nach hause, freust du dich?“ Oder:“ Hast du dich erschrocken,“ wenn ein lautes Auto vorbeifährt.

Für dein Kind bist du selbst das beste Vorbild zum Erlernen von Empathie. Schon im Mutterleib und während der ersten Wochen nach der Geburt entwickelt ihr beide das lebenswichtige, bindende und festigende Urvertrauen. Über eure emphatische Beziehung und durch Beobachtung deiner Empathie für andere, lernt dein Kind selbst Empathie zu entwickeln.

Kinder zeigen gerne Empathie für Menschen und Tiere.
Empathie ist für ein erfolgreiches Leben deiner Kinder besonders wichtig und fördert ihre Konfliktkompetenz. https://pixabay.com/de/users/SilkeHeisterkamp-971423/SilkeHeisterkamp

Was ist Empathie bei deinen Kindern?

Vielleicht hast du es selbst schon bei deinem Baby beobachtet. Schon sehr früh beginnt es mit zu weinen, wenn es ein anderes weinendes Baby sieht. Jedoch fand die Entwicklungspsychologin wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medizinische Psychologie in Münster Silvia Wiedebusch heraus, dass es sich bei dieser Kompetenz um mehr um eine Gefühlsansteckung handelt.

Für die Entwicklung empathischer Fähigkeiten ist es für dein Kind besonders wichtig, während der Trotzphase sein Ich – Bewusstsein zu entfalten. Vorher empfand sich dein Baby eins mit dir. Doch während der Autonomiephase, so ca. mit zwei Jahren, erlebt dein Kind sich selbst als eigenständiges Wesen und kann aus seiner eigenen Perspektive auch pro-soziales Verhalten zeigen.

Über die Entdeckung seines eigenen Willens und seinem starken Bedürfnis nach Selbstbehauptung und Unabhängigkeit,ist dein Kind erst in der Lage bewusst Mitgefühl für andere Menschen und Tiere wahrzunehmen. Diesen gesunden, empathischen Entwicklungsprozess bei deinem Kind kannst du mit deinem eigenen liebevollen, einfühlenden Verständnis,  wirksam unterstützen.

Wie macht Empathie deine Kinder stark?

Empathie hilft deinem Kind besser und erfolgreicher mit möglichen Konfliktsituationen in seinem Umfeld umgehen zu können. Sie entwickeln dabei mehr Problemlösungskompetenz und Selbstvertrauen. Durch ihren besseren Kontakt zu anderen Menschen erfahren sie eine gute emotionale Entwicklung und fühlen sich in ihrem Sein stärker angenommen.

„Je besser unser Kontakt zu uns selbst ist, desto tiefer kann unser Verständnis für andere sein“, postulierte der dänische Familientherapeut Jesper Juul. Er plädiert dafür, den Kompetenzen des Kindes von Geburt an zu vertrauen. Juul sieht einen entscheidenden Einfluss für die Entwicklung der angeborenen Kompetenzen des Kindes in der Gestaltung der Elternbeziehung.

Es gibt viele Erziehungsmodelle. Jedoch gelingt deinem Kind empathisches Verhalten am besten, wenn du es intuitiv erziehst. So kannst du ganz authentisch, wertschätzend und empathisch auf die Gefühle, Bedürfnisse und Verhaltensweise deines Kindes eingehen. Dein Kind lernt ganz natürlich Empathie an deinem eigenen Vorbild und eure Beziehung vertieft sich.

Was bedeutet meine Empathie in der Pflege?

Wenn du in der Pflege oder im sozialen Bereich arbeitest, ist eine gute, empathische Beziehung zu den Menschen und ihrem Umfeld eine grundlegende Voraussetzung für ein erfolgreiches Gelingen deiner Tätigkeit. Einfühlung kann aber auch in empathischen Stress münden und dich überfordern.

Für pflegebedürftigen oder sozial betreute Menschen ist dein Job gut getan, wenn sie sich verstanden fühlen. Empathie verbessert deine Zufriedenheit am Arbeitsplatz und steigert Heilungsprozesse bei Patienten, sowie Entwicklungsprozesse bei betreuten Kindern und Erwachsenen.

Um in helfenden Berufen nicht empathisch zu erschöpfen, kann dir die Fähigkeit zu mentalisieren helfen. Mentalisierung bedeutet, deine empathischen Beobachtungen zu reflektieren und Gefühle, Gedanken und Empfindungen aus verschiedenen Perspektiven wahrzunehmen und zu äußeren.

Was hat meine Empathie mit Moral zu tun?

Grundsätzlich setzt Empathie moralisches Handeln voraus. Sie ist also ein reines Empfinden über die Beobachtung der Gefühle des anderen. Jedoch kann dich dein einfühlendes Verständnis auch an moralische Grenzen bringen. Darum solltest du dein Mitgefühl mit deinem Verstand verbinden.

Damit dich deine spontan empfundene Empathie nicht unbewusst über moralische Grenzen zieht, hilft es dir möglicherweise, einen Blick auf die „Empathie-Altruismus-Hypothese“ des Psychologe C. Daniel Batson von der University of Kansas, zu werfen.

Batson zeigte in seinem bekannten Elaine-Experiment , dass wir für andere eher Partei ergreifen, wenn wir uns mit ihnen verbunden fühlen. Deine sofort empfundene Verbundenheit fördert deinen altruistischen Impuls, dem beobachten Menschen zu selbstlos helfen zu wollen.

Empathielosigkeit lässt tiefe, harmonische Beziehungen nicht zu.
Empathielosigkeit wirkt sich sehr belastend auf die emotionale Bindung deiner Beziehungen aus. https://pixabay.com/de/users/Takmeomeo-375120/Takmeomeo

Empathielos was heißt das für dich?

Empathielosigkeit bedeutet ein Fehlen der Empathiefähigkeit. Diese Erscheinung kannst du mit der Persönlichkeitsstörung  Narzissmus beschreiben. Diese Perspektive klingt nicht so lustig. Denn in deiner Beziehung mit dem empathielosen Menschen geht eine besonders wichtige Qualität verloren.

Deine Empathie für einen Narzissten kommt nicht so an, dass du dich unbewusst und unmittelbar mit seiner Reaktion wohl fühlst. Es kann dich schocken und belasten, wenn dein Ausdruck von einfühlendem Verständnis lieblos und respektlos abgewertet wird. Möglicherweise vermittelt dir der Narzisst auch, dass deine Wahrnehmung falsch ist und nur seine stimmt.

Sollte die Empathielosigkeit des anderen narzisstisch begründet sein, so ist die psychischen Ausdrucksform dieser Persönlichkeitsstörung extrem stabil und kann im günstigsten Fall nur therapeutisch oder mit Medikamenten verbessert werden. Versuche dann mehr loszulassen, gelassener zu werden und wieder mehr deiner Wahrnehmung zu vertrauen.

Wie entsteht Empathielosigkeit?

Im Kontakt mit einem Empathen verwirrt dich, dass er besonders gefühllos deine inneren Grenzen und deine Wahrnehmung missachtet. Sei dir bewusst, dass du nicht daran schuld bist und sein Verhalten auch nicht ändern kannst. Hole dir sofort kompetente Hilfe, wenn es dir mit seinem Verhalten schlecht geht.

Kent Kiehl, ein Neurowissenschaftler von der Universität in New Mexico, begründet die gefühllose Welt des Narzissten mit einem Defekt in seinem paralimbischen System im Gehirn. Es ist für deine emotionale Wahrnehmung menschlicher Erfahrungen da. Ohne Einfühlungsvermögen begünstigt es ein Leben ohne Mitgefühl.

Dieser Teil deines Gehirns bildet somit die Voraussetzung für dein Empathieempfinden.  Es ist aber auch für andere Aufgaben wie zum Beispiel die Impulskontrolle und die moralische Entscheidungsfähigkeit verantwortlich. Bei Narzissten wurde dieses System als weniger aktiv als bei anderen Menschen erkannt.

Wie kann ich meine Empathie fördern?

Um deine Empathiefähigkeit zu fördern und auch in deinem Umfeld (Partnerschaft, Familie, Freundeskreis, am Arbeitsplatz) für empathisches Verhalten zu sensibilisieren, veranstalte doch z.B. einfach mal einen Spiele – oder Vorlesenachmittag oder – abend. In einer netten Runde macht es Spaß eure empathischen Fähigkeiten zu trainieren.

Hier habe ich dir einige Empathie  – Spiele und Vorleseanregungen aufgelistet:

Es kann eine schöne, lohnenswert Erfahrung für dich und deine Lieben sein, euch mit mehr Empathie zu umgeben. Jedoch solltest du dir Zeit in eurem Prozess zu mehr Empathiefähigkeit lassen und geduldig sein. Empathisches Verhalten darf langsam wachsen. Spüre auch deine emotionalen Grenzen und bleibe ganz bei dir und deinen eigenen Gefühlen.

Fazit

Empathie ist eine ganz besonders wichtige und wertvolle Fähigkeit, die zwischen Mutter und Kind schon im Mutterleib beginnt und sehr grundlegend für seine ganzheitliche, gesunde Entwicklung wirksam ist. Empathie vertieft deine Beziehungen und bringt dir mehr Erfolg im Job. Die Fähigkeit zu einfühlendem Verständnis ist nicht bei allen Menschen gleich ausgeprägt.

Deine Spiegelneuronen sorgen dafür, dass du bei Beobachtung des Verhaltensausdrucks eines anderen Menschen Empathie empfinden kannst. Bestimmte Gehirndefekte begünstigen jedoch auch eine Empathielosigkeit und fehlendes Mitgefühl.

Empathie lässt sich bei dir und den Menschen in deinem Umfeld auch spielerisch trainieren. Dazu gibt es verschiedene Spiele und Bücher zum kuscheligen Vorlesen oder mit Übungen für Kinder und Erwachsene. Dein Bewusstsein für deine Selbst – und Fremdwahrnehmung wird sensibilisiert.

Die Chancen und Grenzen von Empathie bewusst wahrzunehmen hilft dir, dich in deiner Gemeinschaft mit anderen Menschen wohl zu fühlen und empathische Grenzüberschreitungen oder Überforderungserscheinungen schnell und intuitiv auszugleichen zu können.

Weiterführende Medien

 

 

 

 

Wie gut passt du gut auf dich auf?

Was ist Selbstfürsorge?

Wie sieht dein erster Gedanke aus, wenn du das Wort „Selbstfürsorge“ liest? Denkst du zuerst daran, gut für dich selber zu sorgen? Oder schweifen deine Gedanken zu deinen Lieben, für die du sorgst und vielleicht zu deiner Arbeitsstelle, die täglich deine Fürsorge für verschiedene Aufgabenbereiche, Kollegen und Kunden erwartet?

Wenn es dich interessiert, wie du besser für dich selber sorgen kannst und nicht nur den anderen dienst, dann bist du hier richtig. Dieser Artikel bietet dir Hilfe, um mehr Selbstfürsorge zu lernen. Das bedeutet, dich für einen achtsamen Umgang mit deinen Bedürfnissen zu sensibilisieren. So gewinnst du wieder mehr innere Stärke, Gelassenheit und neue Ressourcen für dich und auch für andere Aufgaben und Menschen.

Selbstfürsorge bedeutet auch mal eine Pause auf einer Parkbank zu machen
Selbstfürsorge bedeutet abzuschalten und eine erholsame Zeit in der Natur zu genießen. pasja1000: https://pixabay.com/de/users/pasja1000-6355831/

Was bedeutet fürsorglich?

Fällt es dir eher leicht, dir selbst etwas Gutes zu tun oder hast du gleich ein schlechtes Gewissen oder gar keine Zeit dafür? Gut für sich selbst zu sorgen, bedeutet auch Zufriedenheit zu erfahren. Sich selbst etwas Gutes tun, das ist Wasser für die Seele. Doch oft fällt es dir vielleicht gar nicht so leicht, gut auf dich zu achten. Wenn du auf dich schaust, sagst du dir möglicherweise an manchen Tagen:“ Ich habe mich selbst verloren?“

Wie kannst du nun im Alltag gut für dich selber sorgen?  Deine Fürsorge für andere sollte immer zuerst mit Selbstfürsorge beginnen. Du kannst nur gut für andere oder anderes sorgen, wenn du gut um dich selbst kümmerst, dich glücklich fühlst und du stabil bist. Bei andauerndem Stress und Überforderung beginnst du dir jedoch immer mehr Sorgen um Menschen und Situationen zu machen und die Fürsorge wird zur Last.

Wie lerne ich Selbstfürsorge?

Pass auf dich auf! Das hast du bestimmt schon öfter gehört. Es hat etwas mit Verantwortung zu tun. Für dich selber sorgen heißt also Verantwortung für dich selbst übernehmen und bewusster durch den Tag zu gehen. Wie gut kannst du gerade heute mit dir umgehen? Überlege dir, wie gut du heute für die Erfüllung deine Bedürfnisse Sorge trägst.

Selbstfürsorge beginnt nach der Maslowschen Bedürfnispyramide bei der Erfüllung deiner Grundbedürfnisse. Dabei ist es wichtig, dass du deine Wahrnehmung achtest, wenn du zum Beispiel hungrig oder müde bist. In Stresssituationen denkst du vielleicht öfter nicht an eine Pause und du meinst, dass es aus allen möglichen Gründen nicht passt mal an dich selbst zu denken und deine physiologischen Bedürfnisse zu erfüllen.

Die eigenen Bedürfnisse zu realisieren ist manchmal ein Balanceakt.
Die Balance zwischen den Anforderungen deiner Umwelt und deinen eigenen Bedürfnissen kann manchmal eine Herausforderung bedeuten. Myriams-Fotos; https://pixabay.com/de/users/Myriams-Fotos-1627417/

Warum ist Selbstfürsorge für mich wichtig?

Wie geht es dir jetzt? Wenn du satt und ausgeruht bist, dann wünscht du dir sicher auch Schutz, Sicherheit und keine Angst haben zu müssen, dass du zum Beispiel deine Wohnung verlierst oder einen festen Job, der dich ernährt. Falls du dir diese Bedürfnisse nicht erfüllen kannst, befindest du dich im Modus der Selbstvernachlässigung.

Mit deinem Bewusstsein für eine achtsame Selbstfürsorge in diesen Bereichen ensteht in dir bestimmt der Wunsch, nicht alleine zu sein. Wenn du körperlich zufrieden bist und dich sicher fühlst, dann möchtest du dich auch zu anderen zugehörig fühlen, Kontakte finden, Freunde treffen und eine liebevolle Partnerschaft und Familie erleben.

Wie finde ich Raum für meine Selbstfürsorge?

Deine Zuwendung zu anderen Menschen und zu deiner Umwelt entsteht idealerweise auf der Basis deiner aufgefüllten physiologischen Bedürfnisse und erfüllten Schutzmotive. Damit begegnest du deinen sozialen Motiven fit und zufrieden. Die Spirale von Überforderung und Burnout, kreisenden Gedanken, kann auf diesem Weg nicht mehr so ganz einfach entstehen.

Zu deiner Selbstfürsorge gehört auch dein Bedürfnis nach Nähe und Austausch mit anderen Menschen. Mit Freunden etwas Schönes unternehmen oder einfach mal reden und emotionale Zuwendung in der Partnerschaft und Familie zu erhalten befriedigt deine sozialen Bedürfnisse.

Was hat meine Selbstfürsorge mit Selbstbestimmung zu tun?

Besonders im sozialen Umfeld deiner Familie, deines Freundes – und Bekanntenkreises oder in Bezug auf das Miteinander mit deinen Arbeitskollegen, entsteht in dir sicher auch der Wunsch dich selbst in den Mittelpunkt zu stellen. Diese Ich – Motive nach Achtung, deinem Bestreben nach Anerkennung, Status und Prestige sind dir auf dieser Ebene wichtig.

Wie sieht es schließlich mit deiner Freiheit für die Erfüllung deiner Bedürfnisse nach innerem Wachstum und Selbstverwirklichung aus. Hast du genug Raum, um deine Träume zu verwirklichen? Oder musst du dir diesen inneren Raum eher erkämpfen. In jedem Fall solltest du ihn habe und erweitern. Wie fühlt es sich an, wenn du ganz in die Verwirklichung deiner Wünsche eintauchst. Bist du dann im Flow?

Erfülle dir deine Wünache und Träume.
Deine Selbstfürsorge drückt sich in höchster Form in deiner Selbstverwirklichung aus. luxstorm: https://pixabay.com/de/users/luxstorm-1216826/

Damit bist du auf der Stufe der Selbstverwirklichung angelangt. Wie glücklich und erfüllt bist du, wenn du dein eigenes Potential entfalten kannst und erkennst, dass es dir möglich ist, deine Träume und Wünsche zu verwirklichen? Welche kreativen und innovativen Ideen und Impulse schlummern in dir und wollen gelebt werden?

Hier findest du einige Beispiele vom Wünschen und Zielen für deine Selbstverwirklichung

  • Hobbys pflegen
  • Kreativ sein
  • Meditieren
  • Ein schönes Bild malen
  • In der Toskana ein altes Haus renovieren
  • Sonntags am See spazieren gehen
  • Einen Bestseller schreiben
  • Ein neues Kuchenrezept kreieren
  • Eine Collage mit deinem größten Wunsch entwerfen
  • Ein interessantes Seminar besuchen
  • Einen wunderschönen Blumenstrauß pflücken
  • Inspirierende Gedichte und Sprüche lesen

Diese Liste lässt sich unendlich verlängern und immer wieder neu gestalten. Es liegt in deiner Hand, dir diesen inneren und auch äußerer Freiraum für die Verwirklichung deiner ganz persönlichen Träume und Wünsche zu erobern und dir selbst, auch gegen Erwartungen deiner Familienmitglieder oder trotz „wichtiger“ Aufgaben, zu schenken.

Wo steht Selbstfürsorge auf deiner To – Do – Liste?

Vielleicht machst du es auch so, wie ich und schreibst täglich eine To – Do – Liste mit den Tops, die du heute erledigen willst oder musst. Wieviel Raum hat auf dieser Liste deine Selbstfürsorge. Wenn zum Beispiel der Punkt „Einkaufen“ auf deiner Liste steht, wie gut sorgst du, bei deinem Einkauf für dich selbst?

Integrierst du auch eine Zeit für deine tägliche Meditation auf deiner To – Do – Liste, oder fehlen öfter die To -Dos, die dir eigentlich gut tun und deine Akkus wieder aufladen? Du solltest also bewusst täglich deine Selbstfürsorge auf deine To -Do – Liste schreiben. Eigentlich kannst du bei jedem deiner Tops auf deiner Liste deine Selbstfürsorge mit einer schönen Portion Selbstliebe einplanen.

Tue jeden Tag etwas für deine Selbstfürsorge.
Tägliche eine Portion Selbstfürsorge schützt dich vor Überforderung und Erschöpfung. rawpixel; https://pixabay.com/de/users/rawpixel-4283981/

Wie helfe ich mir als Helfende?

Was bedeutet Selbstfürsorge für Therapeuten, Berater und Mitarbeiter im sozialen und pflegerischen Bereich?  Wenn du in einem helfenden Beruf arbeitest, ist Achtsamkeit und bewusste Selbstfürsorge für dich essentiell wichtig. Probleme und Krankheiten deiner Klienten und ihres, möglicherweise symbiotischen, Umfeldes können täglich deine Energie saugen.

Ressourcenorientiert arbeiten bedeutet, dich selbst durch deine innere Kraft zu finden und dich gesund abzugrenzen. Wenn du anfällig für Stress Symptome bist, dann kannst du dein Leistungspotential gar nicht voll ausschöpfen und inneren Frieden finden. Das ständige Ungleichgewicht von Power und Erschöpfung sorgt schleichend für deinen Eintritt in die Burnout – Spirale.

Was hat meine Selbstfürsorge mit Selbstliebe zu tun?

Vielleicht fragst du dich jetzt, warum dir Selbstfürsorge dennoch oft so schwer fällt. Warum ist es für dich nicht so einfach,  dich selbst zu umarmen und dir selbst zu vertrauen, dass du es schon richtig machst? Vielleicht hat dein inneres Kind auch noch nie so richtig erfahren, wie es ist, geborgen, bedingungslos akzeptiert und wertgeschätzt zu werden.

Doch heute bist du erwachsen und nicht mehr abhängig und auf die Zuwendung anderer angewiesen um zu überleben. Selbstfürsorge bedeutet in diesem Zusammenhang, dass du jetzt beginnen kannst dein inneres Kind zu lieben und gut zu versorgen, ganz egal was deine Umwelt dazu meint. Bleibe dabei einfach stetig am Ball.

Was hat meine Selbstfürsorge mit Psychohygiene zutun?

Das Phänomen der selbst erfüllende Prophezeiung sagt, dass sich das in deinem Leben verwirklicht, was du denkst. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten, die Gestaltung deiner Realität durch positive oder durch negative Gedanken. Deine Selbstfürsorge gibt dir die Chance, bewusst negative Glaubenssätze aufspüren und in positive Leitsätze zu ändern.

Bestimmt bist du im Alltag mit deinen eigenen negativen Gedanken und negativen Gedankenkonstrukten anderer konfrontiert. Versuche diese wahrzunehmen, also zu beobachten, jedoch nicht aufnehmen. Es ist wissenschaftlich erweisen, dass Psychohygiene erfolgreich zur Burnout – Propylaxe angewendet werden kann und ebenfalls sehr positiv auf die Bewältigung von Traumata wirkt.

Was sind meine 5 Säulen der Selbstfürsorge?

Ursprünglich prägte der Psychiater Michael Foucault den Begriff „Selbstfürsorge“ als ethisch betrachtete „Kultur seiner selbst“ und Synonym für „Eigenverantwortung“. Er verband damit eine Form der inneren Freiheit. Die Wissenschaft fand heraus, dass sich Selbstfürsorge stressreduzierend auswirkt, Burnoutproblematiken vorbeugt und als Mittel zur Suchtprävention dient.

Selbstfürsorge zeigt sich in verschiedenen Facetten. Es fällt dir vielleicht leichter gut für dich zu sorgen, wenn du dir die verschiedenen Aspekte der Selbstfürsorge bewusst machen kannst und schaust, dass du jeden Tag mindestens drei Bereiche der Selbstfürsorge erfüllst.

Hier findest du die Säulen der Selbstfürsorge:

  • Achtsam mit dir selbst sein – auf deine eigenen Bedürfnisse achten
    und sie mitteilen
  • Dich selbst wertschätzen – deine eigenen Fähigkeiten und Qualitäten positiv sehen
    und anerkennen
  • Dich selbst akzeptieren, so wie du jetzt bist – deine eigenen Stärken, Schwächen und Limits in diesem Augenblick annehmen
  • Dich entspannen und dein Leben genießen – selbst für das eigene Wohlbefinden sorgen
  • Gefahren durch Stress der Überforderung ausgleichen – sensibel und achtsam in deine Grenzen spüren
Mediation ist gesund für Körper, Gest und Seele.
Selbstfürsorge in Form von regelmäßiger Mediation wirkt sich ganzheitlich positiv auf deine Persönlichkeit und Gesundheit aus. Binja69; https://pixabay.com/de/users/Binja69-9026626/

Wie kann ich tägliche Selbstfürsorge üben?

Es gibt verschiedene Methoden der Selbstfürsorge. Eine Möglichkeit ist das Achtsamkeitstraining. Besonders die Zen-Meditation und die Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) zeigen überzeugende Resultate. Sie dienen der Stressbewältigung, haben einen Einfluss auf  den Hippocampus und sorgen sogar für mehr graue Gehirnzellen.

In der Achtsamkeitsmeditation lernst du deiner selbst bewusst und gewahr zu werden. Du kommst wieder im hier und jetzt an und gewinnst mehr Abstand zu deinem manchmal nicht enden wollenden Gedankenfluss. Damit verfeinerst du deine Wahrnehmung, um gut mit dir selbst umzugehen und mit der Zeit immer entspannter, ausgeglichener und leistungsfähiger zu werden.

Wo bekomme ich Hilfe, wenn ich nicht mehr weiter weiß?

Wie geht`s dir jetzt? Schon besser?  Oder ist es doch eher so, dass du auf dich selbst und deine Aufgaben im Leben schaust und vielleicht deine Erschöpfung und möglicherweise deine Angst, dich in deinen Beziehungen zu verlieren, spürst. Weiß du noch nicht so ganz genau, wie du nun Selbstfürsorge konkret in deinen Alltag integrieren kannst?

Dan kannst du auf deinem Weg besser für dich sorgen, wenn du dir Hilfe holst. Das ist völlig ok und es gibt ein ganz Menge Angebote, die dich dabei unterstützen und begleiten können. Vielleicht hat deine Freundin oder dein Freund eine gute Idee oder du findest selbst ein gutes Angebot, das dich dabei unterstützt mehr Selbstfürsorge zu lernen.

Hier zähle ich dir ein paar Ideen auf, die dir Impulse geben können, mehr Selbstfürsorge zu gewinnen:

  • Betriebliche Gesundheitsförderung
  • Supervision
  • Gruppenangebote (z.B. Yoga)
  • Traumatherapie (z.B. EMDR)
  • MBSR
  • Autogenes Training
  • Reiki
  • Quantenheilung
  • Beten
  • Coaching Gespräche
  • Psychotherapie
  • Meditation
  • Hoʻoponopono
  • Atemseminare
  • Sport (z.B. Joggen)

Was bist du – ein Kanal oder eine Schale?

In einem Brief schreibt Bernhard von Clairvaux (1090 – 1153): * Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter. Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen, und habe nicht den Wunsch, freigiebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird sie zur See. Du tue das Gleiche! Zuerst anfüllen und dann ausgießen. Die gütige und kluge Liebe ist gewohnt überzuströmen, nicht auszuströmen. Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich mit dir selber schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle; wenn nicht, schone dich.*

Selbstfürsorge ist also eine Schale der Liebe, gleichzusetzen mit einer Quelle, die überfließt und damit auch Reichtum und Fülle an andere weiter geben kann. Also sorge dafür, dass du kein Kanal bist, durch den deine Ressourcen einfach durchfließen und nichts mehr übrig bleibt.

Erst wenn deine innere Schale angefüllt ist und wie klares, frisches Quellwasser überfließt, kannst du, ohne dich ausgebrannt zu fühlen, aus deiner eigenen Fülle an andere weiter geben. Dieser Prozess ist leicht, frei und ohne Urteil. Das ist gelebte Selbstfürsorge, die dich erfüllt und glücklich macht.

Fazit

Selbstfürsorge ist also immer ein Prozess zu dir hin und nur aus aufgefüllten Ressourcen kannst du anderen geben. Das ist besonders wichtig, wenn du einen helfenden Beruf ausübst, wo das Geben schon unsichtbar im Arbeitsvertrag steht. Es gibt viele verschiedene Methoden und Angeboten Selbstfürsorge zu üben, um wieder besser auf dich zu achten.

Wissenschaftliche Forschungen zeigen, dass besonders Mediationstechniken, wie die Zen-Mediation oder MBSR sehr wirksam auf dem Weg, dich bewusster wahrzunehmen und achtsamer mit dir umzugehen, sind. Lass dich einfach inspirieren und probiere mal verschiedene Möglichkeiten aus.

Weiterführende Medien